19.02.2013 12:52
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Euro trotz starkem ZEW-Index im Minus

Yen legt zu
Der Euro ist am Dienstag trotz einer deutlichen Stimmungsaufhellung unter deutschen Finanzexperten leicht unter Druck geraten.
Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3335 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Der japanische Yen legte unterdessen zu, nachdem Finanzminister Taro Aso Käufe ausländischer Staatsanleihen eine Absage erteilt hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs am Montag auf 1,3352 (Freitag: 1,3325) Dollar festgesetzt.

    Von dem stark gestiegenen ZEW-Index konnte der Euro nur kurzzeitig profitieren. Die Konjunkturerwartungen legten im Februar den dritten Monat in Folge deutlich zu. Mit 48,2 Punkten liegt das Stimmungsbarometer mittlerweile so hoch wie zuletzt vor der ersten Stützung Griechenlands durch seine Euro-Partner im Frühjahr 2010. Am Freitag wird sich zeigen, ob die deutschen Unternehmen den Konjunkturoptimismus der Analysten teilen. Dann wird das Ifo-Geschäftsklima veröffentlicht.

   Der japanische Yen wertete derweil leicht auf. Finanzminister Aso trat am Dienstag Äußerungen von Premier Shinzo Abe vom Wochenbeginn entgegen. Japan plane derzeit nicht den Kauf ausländischer Staatsanleihen, so Aso. Ein derartiger Kurs, mit dem etwa die Schweizer Notenbank SNB den starken Franken erfolgreich geschwächt hat, könnte die internationale Kritik an Japan lauter werden lassen. Beobachter verwiesen darauf, dass der Kauf ausländischer Bonds einer direkten Intervention am Devisenmarkt nahe komme. Dies wiederum dürfte der Erklärung der G20 entgegenstehen, kompetitive Abwertungen zu unterlassen./bgf/hbr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: andrea crisante / Shutterstock.com
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