10.07.2013 16:23
Bewerten
 (0)

Zentralbankchef: Kein 'Teuro' in Lettland

    RIGA (dpa-AFX) - Der Euro wird in Lettland nach Einschätzung der dortigen Zentralbank nicht zu übermäßigen Preissteigerungen führen. Die Einführung der Gemeinschaftswährung werde einen geringen Einfluss auf die Inflation in dem baltischen Land haben - im Ausmaß von 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte, sagte Zentralbankchef Ilmars Rimsevics am Mittwoch im lettischen Radio. Lettland wird am 1. Januar 2014 als 18. Mitglied der Währungsunion beitreten und seinen Lats gegen den Euro tauschen. Die Euro-Einführung werde eine "größere Stabilität und Berechenbarkeit für die lettische Wirtschaft" sicherstellen, sagte Rimsevics.

    Die Furcht vor Preissteigerungen nach der Währungsumstellung ist einer der wichtigsten Gründe für die Skepsis in der Bevölkerung Lettlands. In einer Umfrage sprachen sich zuletzt 53 Prozent der Befragten gegen und nur 21 Prozent für den Währungswechsel aus./awe/czy/DP/bgf

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,13020,0103
0,92
Japanischer Yen129,75750,3125
0,24
Britische Pfund0,78210,0058
0,75
Schweizer Franken1,0968-0,0088
-0,79
Russischer Rubel88,97411,8498
2,12
Bitcoin333,0500-2,2500
-0,67
Chinesischer Yuan7,43120,0665
0,90

Heute im Fokus

DAX reduziert Verluste -- Dow um Nulllinie -- Deutsche Bank betont Zahlungsfähigkeit -- Lufthansa-Aktie: Zika-Virus und unsichere Weltwirtschaft belasten -- TUI, Henkel im Fokus

Weidmann: EZB wird wegen Öl wohl Inflationsprognose senken. Sparkurs hilft Coca-Cola-Gewinn auf die Sprünge. Aktieninstituts-Chefin: Einbruch beim DAX kein Grund zur Panik. Energie-Agentur erwartet 2016 keine Stabilisierung der Ölmärkte. Fast 200 Millionen Dollar schweres Aktien-Geschenk für Google-Chef. Brain beim Börsendebüt unter Druck.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten
Wieviel verdient man in den einzelnen Bundesländern?
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?