29.07.2013 17:13
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Euro scheitert an Marke von 1,33 US-Dollar

Zu wenig Impulse
Der Euro hat am Montag nicht den Sprung über die Marke von 1,33 US-Dollar geschafft.
In einem eher impulsarmen Handel scheiterte die europäische Gemeinschaftswährung wie bereits in den beiden vorangegangenen Handelstagen und schaffte nur ein Tageshoch bei 1,3295 Dollar. Am Nachmittag fiel der Euro auf 1,3252 Dollar zurück. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3270 (Freitag: 1,3260) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7536 (0,7541) Euro.

    Am Vormittag hätten noch gute Nachrichten aus dem Eurokrisenland Italien für Auftrieb bei der Gemeinschaftswährung gesorgt, hieß es von Händlern. Die Stimmung in den dortigen Unternehmen erreichte den höchsten Stand seit Ende 2011. Zudem musste das Land weniger Zinsen für kurzfristige Schulden zahlen. Insgesamt gab es zum Wochenauftakt aber nur wenige Konjunkturdaten. Nach Einschätzung von Experten der Commerzbank fehlten dem Handel einfach die "potentiellen Impulsgeber".      

    Im weiteren Verlauf der Woche dürfte der Handel aber wieder stärker an Schwung gewinnen. Auf dem Programm stehen zahlreiche wichtige Konjunkturdaten und richtungweisende Notenbankentscheidungen. In den USA wird unter anderem der stark beachtete Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Überlagert werden die Konjunkturdaten aber von geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed, der Bank of England und der EZB. Vor allem die Frage, ob und wann die Fed anfangen wird, ihre Billiggeld-Flut zu begrenzen, hält die Finanzmärkte schon seit Wochen in Atem.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86340 (0,86105) britische Pfund (EUR/GBP), 129,91 (130,84) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2330 (1,2334) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.329,75 (1.331,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 31.670,00 (31.590,00) Euro./jkr/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com, Carlos andre Santos / Shutterstock.com
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