16.06.2017 20:47
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Devisen: Eurokurs steigt fast auf 1,12 US-Dollar - Griechenland-Hilfe stützt

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Der Euro hat sich am Freitag von seinen Verlusten der vergangenen Tage teilweise erholt. Im US-Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1198 Dollar. Im frühen europäischen Vormittagsgeschäft hatte sie noch zeitweise bei 1,1139 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1167 (Donnerstag: 1,1166) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8955 (0,8956) Euro.

Die jüngst beschlossenen Hilfen für Griechenland hätten für Zuversicht an den Finanzmärkten gesorgt und den Eurokurs gestützt, sagten Händler. Das hochverschuldete Euroland soll im Juli 8,5 Milliarden Euro an frischen Krediten von seinen europäischen Partnern bekommen. Auch die europäischen Aktienmärkte und griechische Staatsanleihen profitierten von der Entscheidung.

Zudem geriet der Dollar zu allen wichtigen Währungen unter Druck. Enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA belasteten. So hatte sich das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Juni deutlich stärker als erwartet eingetrübt. Auch Zahlen vom US-Immobilienmarkt waren schwächer als von Fachleuten prognostiziert ausgefallen. Nach der Zinserhöhung der US-Notenbank am Mittwoch hatte der Dollarkurs an den vergangenen beiden Tagen noch zugelegt.

dpa-AFX

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