13.09.2017 17:59
Bewerten
(0)

Sicherheitsfirma: Südkoreanische Bitcoin-Börsen werden aus Nordkorea angegriffen

Hackerangriffe: Sicherheitsfirma: Südkoreanische Bitcoin-Börsen werden aus Nordkorea angegriffen | Nachricht | finanzen.net
Hackerangriffe
DRUCKEN
Gegen Nordkorea wurden erst am Wochenende neue UN-Sanktionen beschlossen. Nun verlegt sich das Land angeblich auf den Diebstahl virtueller Währungen, um an Devisen zu gelangen.
Im September 2017 hat Nordkorea zum sechsten Mal einen Atomtest durchgeführt und dabei nach eigenen Behauptungen eine Wasserstoffbombe gezündet. Als Reaktion darauf hat der UN-Sicherheitsrat Nordkoreas Öleinfuhren um 30 Prozent beschränkt sowie Gas- und Textilexporte in das Land verboten.

Anzeige

Der Kauf von Bitcoin ist recht kompliziert und aufwändig.
» Hier können Sie ganz einfach Bitcoin kaufen und verkaufen

Die nordkoreanische Führung hat jedoch bereits angekündigt, sich den Wirtschaftssanktionen nicht beugen und das Atomprogramm fortführen zu wollen. Die Sanktionen dürften zwar schmerzen, allerdings ist Nordkorea nur wenig anfällig für solchen Druck, da das Land nur wenig Außenhandel betreibt.

Staatlicher Bitcoin-Diebstahl?

Um die staatlichen Devisenreserven trotz der Sanktionen aufzupolstern, beschreitet Nordkorea nun angeblich einen neuen Weg. Wie das US-Sicherheitsunternehmen Fire Eye behauptet, hat das Regime von Kim Jong Un staatliche Hacker damit beauftragt, Bitcoins und andere Cyberwährungen zu stehlen. Da virtuelle Währungen keiner staatlichen Kontrolle unterliegen, eignen sie sich bestens dazu, Sanktionen zumindest teilweise zu umgehen.

Nordkoreanische Hacker sollen laut Fire Eye in diesem Jahr mindestens drei Bitcoin-Plattformen aus Südkorea ins Visier genommen haben. Ziel sollen dabei sowohl die Börsen direkt als auch individuelle Nutzer gewesen sein. Die IT-Sicherheitsexperten machten jedoch keine Angaben darüber, inwieweit die Angriffe erfolgreich waren.

Dass ausgerechnet südkoreanische Krypto-Plattformen ins Visier von Hackern geraten sind, wird als Hinweis darauf gewertet, dass Nordkorea hinter den Attacken stecken könnte. Zum einen machen die politischen Spannungen das Land zu einem bevorzugten Ziel für nordkoreanische Cyberangriffe, zum anderen spielt die Abwesenheit einer Sprachbarriere eine bedeutende Rolle.

Aber auch ganz allgemein ist Südkorea bei Hackerangriffen auf Krypto-Börsen ein attraktives Ziel - immerhin gehört es zu den Ländern, in denen der Handel mit Internetgeld im Laufe der letzten sechs Monate am stärksten zugenommen hat.

Frühere Hackerangriffe

Es ist nicht das erste Mal, dass Nordkorea beschuldigt wird, der Drahtzieher eines Hackerangriffs zu sein. So gibt es Indizien dafür, dass für den globalen Ausbruch der Erpressungssoftware "Wanna Cry" die gleiche Hackergruppe verantwortlich sein könnte, die im Jahr 2014 große Mengen geheimer Daten von Sony Pictures stahl und kurz darauf ins Netz stellte. Und eben diese Gruppe soll aus Nordkorea stammen.

Bereits nach dem Angriff auf Sony Pictures fiel der Verdacht auf nordkoreanische Hacker. Dafür spricht, dass kurz nach der Cyberattacke nicht nur vertrauliche Unternehmensdaten, sondern auch der bis dahin unveröffentlichte Film "The Interview" geleakt wurden. In dem Satirefilm geht es um ein Mordkomplott auf den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un.

Jedoch ist auch festzuhalten, dass es sich als äußerst schwierig gestaltet, die Drahtzieher zweifelsfrei auszumachen. Dies liegt daran, dass im Internet Spuren leicht verwischt werden können. Nordkorea jedenfalls hat in beiden Fällen eine Verantwortung für die Hackerangriffe von sich gewiesen.

Nordkorea werden bereits länger illegale Geschäfte vorgworfen

Nordkorea soll bereits seit Jahren über illegale Einnahmequellen verfügen. Zwar ist wenig Konkretes bekannt, es wird aber allgemeinhin angenommen, dass sich das Regime unter anderem durch verbotene Waffendeals, das Fälschen von Markenzigaretten sowie die Herstellung von Drogen und Falschgeld finanziert. Dies legt nahe, dass dem kommunistischen Land ein staatlich gelenkter Diebstahl von Kryptowährungen durchaus zuzutrauen wäre.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Zapp2Photo / Shutterstock.com, Alexander Kirch / Shutterstock.com

Nachrichten zu Sony Corp.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Sony Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.08.2012Sony neutralCitigroup Corp.
14.08.2012Sony neutralCitigroup Corp.
16.07.2012Sony holdDeutsche Bank AG
11.07.2012Sony neutralCitigroup Corp.
11.06.2012Sony equal-weightMorgan Stanley
13.04.2012Sony buySarasin Research
11.04.2012Sony buySarasin Research
03.02.2012Sony buySarasin Research
15.09.2011Sony outperformMacquarie Research
01.09.2011Sony buyCitigroup Corp.
20.08.2012Sony neutralCitigroup Corp.
14.08.2012Sony neutralCitigroup Corp.
16.07.2012Sony holdDeutsche Bank AG
11.07.2012Sony neutralCitigroup Corp.
11.06.2012Sony equal-weightMorgan Stanley
23.11.2011Sony verkaufenRaiffeisen Centrobank AG
02.03.2009Sony underperformCredit Suisse Group
26.01.2009Sony meidenFrankfurter Tagesdienst
16.12.2008Sony DowngradeCredit Suisse Group
15.12.2008Sony meidenEuro am Sonntag

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Sony Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1792-0,0001
-0,00
Japanischer Yen132,20000,0115
0,01
Pfundkurs0,89220,0000
0,00
Schweizer Franken1,16610,0002
0,01
Russischer Rubel69,58990,0000
0,00
Bitcoin6616,879914,5298
0,22
Chinesischer Yuan7,81730,0000
0,00

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow schließt leichter -- Sinn: Krise der Eurozone nicht vorbei -- Morgan Stanley-Chef: Bitcoin könnte weitere 700% steigen -- Tesla stellt Lkw & Roadster vor

Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers. Air-Berlin-Chef: Etihad wollte schon vor einem Jahr aussteigen. Tausende protestieren bei Siemens gegen Stellenabbau. Londoner Startup will Bitcoin zum normalen Zahlungsmittel machen. Foot Locker: Hoffnung auf anziehende Sportschuh-Käufe in den USA.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 46: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 45: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Länder mit den größten Goldreserven 2017
Wo lagert das meiste Gold?

Umfrage

Glauben Sie, dass eine Jamaika-Koalition zustande kommt?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Scout24 AGA12DM8
TeslaA1CX3T
BMW AG519000
EVOTEC AG566480
Allianz840400
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Deutsche Telekom AG555750
adidas AGA1EWWW