dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN in der Woche vom 14. bis 18.07.2008
MONTAG
BMW
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktie von BMW von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 60 auf 31 Euro fast halbiert. Der Gegenwind für den Münchener Automobil- und Motorradbauer werde schärfer, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Montag vorgelegten Studie. Er senkte seine Gewinnprognosen für 2008 um 17 und für 2009 um 33 Prozent. Zur Begründung verwies Gehrke auf voraussichtlich weitere Belastungen aus Restwerten und geringere Volumina. Steigende Rohstoffpreise und ungünstige Währungsrelationen drückten zudem auf den Ausblick.
DEUTSCHE BANK AG
LONDON - Morgan Stanley hat die Aktie der Deutschen Bank von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 79 auf 59 Euro gesenkt. Zur Begründung verwies Analyst Huw van Steenis in einer Studie vom Montag auf die erforderlichen Bilanzkorrekturen. Die Kernkapitalquote des Kreditinstituts dürfte sich - angetrieben vom Markt - mit der Zeit mehr in Richtung zehn Prozent bewegen, was eine Kürzung der Dividende oder erhebliche Verkäufe von Vermögenswerten erforderlich machen könnte.
EADS
PARIS - Cheuvreux hat EADS mit der Einstufung "Outperform" und dem Kursziel 15,00 Euro belassen. Die Luftfahrtschau von Farnborough könnte für bessere Nachrichten bei EADS sorgen, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Montag. Zuletzt seien die Nachrichten sehr negativ gewesen, aber inzwischen sei das Unternehmen dadurch sehr günstig bewertet.
METRO AG
LONDON - Merrill Lynch hat METRO von "Neutral" auf "Underperform" zurückgestuft und das Kursziel von 51,00 auf 37,00 Euro reduziert. Zwar komme der Handelskonzern langsam mit der Sanierung der Supermarktkette Real voran, kurzfristig könnte aber das Geschäft mit Unterhaltungselektronik in West-Europa enttäuschen, schrieb Analyst John Kershaw in einer Studie vom Montag. Daher bestünde die Gefahr, dass das Unternehmen seine Zielvorgaben nicht erreichen werde. Zudem dürfte das wirtschaftlich schwächere Umfeld zu einer Eintrübung der Geschäftsaussichten auch in Osteuropa beitragen.
SOLON AG
LONDON - Lehman Brothers hat die Aktien von Solon von "Equal weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 62 auf 40 Euro reduziert. Die neue Empfehlung beruhe sowohl auf makroökonomischen als auch unternehmensspezifischen Bedenken, schrieb Analyst Rupesh Madlani in einer Studie vom Montag. Zwar bemühe sich Solon um eine vertikale Integration, langfristige Entscheidungen dürften die Margen kurzfristig aber nicht schützen können. Außerdem bereite die Lage auf dem Solarmarkt in Spanien Sorge. Alles zusammen habe zu einer Kürzung seiner Gewinnschätzungen für die Jahre 2009 und 2010 um 19 beziehungsweise 20 Prozent geführt, so Madlani.
DIENSTAG
GERRESHEIMER AG
DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für den Titel von Gerresheimer nach Quartalszahlen von 36 auf 34 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Zahlen des Verpackungsspezialisten hätten in etwa seinen Schätzungen entsprochen, schrieb Analyst Michael Gorny in einer Studie vom Dienstag. Seine Umsatzprognosen korrigierte Gorny aber nach der Veräußerung des Gesundheitsgeschäfts etwas nach unten. Zudem gehe Gerresheimer in seinem Ausblick nun von einem höheren Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,55 statt zuvor 1,42 Dollar/Euro aus.
GROUPE DANONE
LONDON - Die Citigroup hat die Aktie von Danone von "Buy M" auf "Hold M" abgestuft und das Kursziel von 62 auf 45 Euro gesenkt. Grund hierfür sei die zunehmende Gefahr für den Nahrungsmittelkonzern durch den steigenden Marktanteil von Handelseigenmarken bei Joghurt-Produkten, schrieb Analyst Jeff Stent in einer Studie vom Dienstag. Diese Entwicklung werde dadurch verschlimmert, dass sich Danone-Produkte auf fast allen Märkten die teuersten sind.
SALZGITTER AG
MÜNCHEN - Die UniCredit hat Salzgitter-Aktien nach der Beteiligung an der Norddeutschen Affinerie auf "Buy" mit Kursziel 150 Euro belassen. Für den Kauf von 5,8 Prozent an der Kupferhütte habe der Stahlkonzern mit nicht mehr als 80 Millionen Euro 4,5 Prozent seiner Barmittel aufgewendet, berechnete Analyst Christian Obst in einer Studie vom Dienstag. Der Konzerngewinn werde damit nicht verwässert. Der Experte hält dies für einen weiteren Schritt in Richtung Industriekonglomerat, verbunden mit zunehmenden Schwierigkeiten für das Management und die Unternehmensbewertung. Obst rechnet aber mit guten Zahlen für das zweite und auch dritte Quartal. Die Bewertung der Aktie dürfte damit nicht lange auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben.
SIEMENS AG
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von Siemens vor Zahlen von 100 auf 93 Euro reduziert, die Empfehlung aber bei "Overweight" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus seinem verhaltenen Blick auf die Industrie für das Gesamtjahr, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Dienstag. Aufgrund dessen habe er seine Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) für 2008 und 2009 gekürzt. Die Kaufempfehlung bleibe zum einen wegen des immer noch vorhandenen Aufwärtspotenzials aber auch angesichts des starken Auftragsbestandes und des wachsenden Energie- und Gesundheitsgeschäftes bestehen.
THYSSENKRUPP AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat ihre Einstufung für das Papier von ThyssenKrupp nach der Ankündigung weiterer Aktienrückkäufe auf "Buy" und das Kursziel bei 52 Euro belassen. Mit dem Aktienrückkauf reagiere der Stahlkonzern wohl auf den jüngsten Kursrückgang, schrieb Analyst Dirk Nettling in einer Studie vom Dienstag. Zudem deute der Schritt auf das Vertrauen des Managements in die künftigen Gewinne und den Cash Flow hin.
UNITED INTERNET AG
LONDON - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktie von United Internet von 19 auf 18 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Buy" belassen. Die Zielreduzierung spiegele den geringeren Wert der Minderheitsbeteiligungen wider, schrieb Analyst Michael Williams in einer Studie vom Dienstag. Williams zählt United Internet aber zu einem der Topwerte unter den mittelgroßen Telekommunikationsunternehmen. Die Wachstums-Story sei weiterhin intakt. Die unlängst verkündete Fusion zwischen Freenet und debitel sei für United Internet zwar eine verpasste Gelegenheit, dennoch spiele das Unternehmen bei der Konsolidierung im deutschen DSL-Markt eine zentrale Rolle.
MITTWOCH
ASML HOLDING NV
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Aktie von ASML nach Zahlen von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 15 auf 13 Euro gesenkt. Das Ergebnis für das zweite Quartal habe zwar am oberen Ende der Erwartungen gelegen, dennoch werde die zweite Jahreshälfte augenscheinlich keine Erleichterung bringen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Trotz der guten Auftragseingänge rechne der Chipausrüster mit einem Umsatzrückgang von 20 Prozent für 2008. Becker rechnet mit einer Kürzung der Konsensschätzungen und senkte seine Prognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) für 2008 und 2009 um 20 Prozent.
BRITISH AIRWAYS
LONDON - UBS hat das Kursziel für British Airways von 390 auf 300 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Aufgrund der gestiegenen Treibstoffkosten müssten die Gewinnschätzungen reduziert werden, schrieb Analyst Tim Marshall in einer Studie vom Mittwoch. Langfristig sei das Unternehmen aber gut aufgestellt. Insbesondere am Flughafen Heathrow werde British Airways seine Wettbewerbsvorteile nutzen können.
CLARIANT
LONDON - Die Credit Suisse hat Clariant-Aktien mit "Neutral" und einem Kursziel von 11 Schweizer Franken gestartet. Die weltweit schwache Nachfrage dürfte im Jahr 2009 die Profitabilität von Spezialchemie-Unternehmen weiter beeinträchtigen, hieß es in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies sei derzeit noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist. Bereits in der Vergangenheit habe die Branche mit steigenden Rohstoffkosten sowie starken Wechselkursverschiebungen zu kämpfen gehabt.
CONTINENTAL AG
LONDON - Morgan Stanley hat die Einschätzung für Continental-Aktien auf "Underweight" und das Kursziel auf 59 Euro belassen. Kurzfristig werde der Titel wegen des Übernahmeangebots von Schaeffler wahrscheinlich zulegen können, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Mittwoch. Zwar erinnere alles an die Entwicklung bei Porsche und VW , Schaeffler wolle jedoch keine Mehrheitsbeteiligung und sei nach eigenen Angaben auch nicht abhängig von Continental um langfristig zu überleben. Das derzeitige Gebot liege 20 Prozent oberhalb des von den Analysten geschätzten fairen Wertes, was angesichts der zukünftigen Herausforderungen als "nicht schlecht" zu beurteilen sei.
JULIUS BAER HLDGS AG
LONDON - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Julius Bär-Aktien vor Halbjahreszahlen von 70 auf 60 Schweizer Franken gesenkt und die Einschätzung auf "Sell" belassen. Analyst Greg Poole rechnet in einer am Mittwoch vorgelegten Studie mit einem leichten Gewinnrückgang und einem Rückgang des verwalteten Kapitals gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Angesichts des Engagements auf den Kapitalmärkten bestehe ein Risiko für den Aktienkurs.
LANXESS AG
LONDON - Die Credit Suisse hat die Einschätzung für LANXESS von "Neutral" auf "Outperform" erhöht, aber das Kursziel von 33 auf 31 Euro gesenkt. Die weltweit schwache Nachfrage dürfte im Jahr 2009 die Profitabilität von Spezialchemie-Unternehmen weiter beeinträchtigen, hieß es in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies sei derzeit noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist. Bereits in den vergangenen sechs Monaten habe die Branche mit steigenden Rohstoffkosten sowie starken Wechselkursverschiebungen zu kämpfen gehabt.
SAP AG
LONDON - Merrill Lynch hat die Empfehlung für SAP auf "Buy" und das Kursziel bei 45 Euro belassen. Durch die neue Struktur für seine Wartungs- und Instandhaltungsangebote dürfte das Software-Unternehmen seinen Gewinn je Aktie (EPS) ab 2009 um jährlich fünf Prozent steigern, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Mittwoch. Das bestätige ihn in seiner Annahme, dass SAP seine zweistelligen Wachstumsraten auch im laufenden Abschwung beibehalten dürfte.
DONNERSTAG
ARCELORMITTAL
PARIS - Die Societe Generale hat ArcelorMittal von "Hold" auf "Sell" zurückgestuft und das Kursziel von 59,00 auf 49,00 Euro reduziert. Der Höhepunkt des Stahlzyklus stehe bevor und es sei an der Zeit, Gewinne mitzunehmen, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Donnerstag. Die Kassa-Stahlpreise dürften angesichts der wirtschaftlichen Abschwächung wohl nicht über das jetzige Niveau steigen. ArcelorMittal sei davon besonders betroffen.
BASF SE
MÜNCHEN - Die UniCredit hat das Kursziel für die Aktie von BASF von 56,50 auf 52,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das schwächere konjunkturelle Umfeld sei der Grund für seine reduzierten Gewinnschätzungen für 2009, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Zahlen der Chemieunternehmen für das zweite Quartal dürften bereits erste Zeichen einer Abkühlung erkennen lassen, so der Experte. Zudem könnte der Nettogewinn von BASF aus dem Öl- & Gas-Geschäft fehlinterpretiert werden.
EBAY INC
FRANKFURT - Independent Research hat die Einstufung für die Aktien von eBay nach Zahlen auf "Akkumulieren" mit dem Kursziel 29,00 US-Dollar belassen. Das Kerngeschäftsfeld Auktionen habe enttäuscht, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Donnerstag. Positiv wertete der Analyst dagegen die Entwicklung beim elektronischen Bezahlsystem Paypal. Seine Gewinnprognose für 2008 erhöhte der Experte leicht von 1,71 auf 1,73 US-Dollar.
HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktie der Heidelberger Druckmaschinen nach vorläufigen Quartalszahlen von 14,00 auf 9,00 Euro gesenkt und die Empfehlung auf "Reduce" belassen. Seine nach unten korrigierten Gewinnschätzungen reflektierten Einmalbelastungen von 100 Millionen Euro, die geringere Gewinntransparenz sowie ungünstige Währungsrelationen, schrieb Analyst Dirk Nettling in einer Studie vom Donnerstag. Weitere Restrukturierungen mit Kapazitätskürzungen in der Fertigung dürften unvermeidbar sein, falls sich Konjunktur und Währungssituation nicht verbesserten. Nettling sieht außerdem auch die Dividende in Gefahr.
ROTH & RAU AG
LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Titel von Roth & Rau von 164 auf 195 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Buy" belassen. Allgemein dürfte der weltweite Markt für erneuerbare Energien von einer stark steigenden Strom-Nachfrage profitieren, schrieb Analyst Jason Channell in einer Branchen-Studie vom Donnerstag. Zudem sollten die Erzeugungskosten für "grünen Strom" in den kommenden Jahren weiter sinken. Derzeit belasteten aber unter anderem Regulierungsmaßnahmen und die Unsicherheit über konkurrierende Technologien die europäische Solarbranche. Die sich daraus ergebende Volatilität der Solarwerte biete eine gute Einstiegsgelegenheit in langfristig gewinnträchtige Aktien, so Channel. Das neue Kursziel habe ein Aufwärtspotenzial von 89 Prozent.
TOMTOM NV
AMSTERDAM - Cheuvreux hat das Kursziel für TomTom von 28,00 auf 17,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Aufgrund der konjunkturellen Eintrübung habe er seine Gewinnprognosen für 2008 und 2009 um 4 beziehungsweise 17 Prozent reduziert, schrieb Analyst Pieter van Gelder in einer Studie vom Donnerstag. Es sei weiterhin mit einer volatilen Entwicklung der Aktie zu rechnen, meinte der Experte.
FREITAG
ADVANCED MICRO DEVICES INC
NEW YORK - UBS hat seine Gewinnerwartungen und das Kursziel für die Aktien von Advanced Micro Devices (AMD) nach Zahlen von 7,25 auf 5,75 US-Dollar gesenkt. Die Empfehlung wurde auf "Neutral" belassen. Der Halbleiterkonzern habe bei seinen Zweitquartalszahlen vor allem mit seinen schwachen Bruttomargen enttäuscht, begründete Analyst Uche Orji die Kurszielsenkung in einer Studie vom Freitag. Auch wegen der unerwartet niedrigen Umsätze senkte Orji seine Ergebnisprognosen.
FRESENIUS SE
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktie von Fresenius von 68 auf 64 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Buy" belassen. Grund für die Zielreduzierung sei die neue Finanzierungsstruktur und der verwässerte Effekt aus der Kapitalerhöhung für die APP-Übernahme, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag. Die vorläufigen Halbjahreszahlen des Gesundheitskonzerns seien aber solide ausgefallen und sorgten für noch mehr Transparenz.
FUCHS PETROLUB AG
FRANKFURT - Cheuvreux hat Fuchs Petrolub von "Outperform" auf "Underperform" zurückgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 50,00 Euro reduziert. Der starke Anstieg der Rohmaterialpreise belaste die Margen und Gewinne des Schmierstoffherstellers, schrieb Analyst Martin Roediger in einer Studie vom Freitag. Der Experte bezweifelt, dass das Unternehmen die gestiegenen Rohstoffkosten vollständig an die Kunden weitergeben kann. So könnten sich die Abnehmer angesichts eines erwarteten, wirtschaftlichen Abschwungs mit Bestellungen zurückhalten. Außerdem habe ein Kunde bereits dargelegt, dass er nicht alle Preissteigerungen seiner Zulieferer akzeptiert habe.
K&S AG
LONDON - Die UBS hat die Bewertung für K+S mit "Buy" und einem Kursziel von 460 Euro aufgenommen. Am Aktienmarkt könnten Anleger über den Kasseler Düngemittelhersteller am sinnvollsten von dem boomenden Markt für Agrarchemikalien profitieren, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Studie vom Freitag. Das knappe Angebot an Kalisalz dürfte die Preise dafür im Jahr 2009 auf 1.100 und 2010 auf 1.200 US-Dollar hochtreiben. Die Gewinndynamik für K+S sollte sich daher über 2009 hinaus fortsetzen. Favre hält das Papier derzeit für außerordentlich attraktiv bewertet.
L'OREAL
PARIS - Cheuvreux hat die Einstufung für L'Oreal nach Zahlen auf "Outperform" und das Kursziel auf 84,00 Euro belassen. Die Quartalszahlen hätten die eher vorsichtigen Szenarien bestätigt, schrieb Analyst Francoise Lauvin in einer Studie vom Freitag. In West-Europa und den USA gebe es eine deutliche Verlangsamung, der Rest der Welt bleibe aber dynamisch. Bei 60 Euro könnte die Aktie, verglichen mit historischen Bewertungsniveaus, einen Boden finden.
MICROSOFT CORP
NEW YORK - UBS hat Microsoft nach Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 40,00 US-Dollar belassen. Die Umsätze hätten sich etwas besser als erwartet entwickelt, während der Gewinn wegen höherer operativer Ausgaben leicht hinter den Prognosen zurückgeblieben sei, schrieb Analystin Heather Bellini in einer Studie vom Freitag. Der unter der Konsensschätzung liegende Ausblick sei zwar nicht so schlecht wie von einigen Skeptikern erwartet ausgefallen, dürfte die Aktien aber dennoch belasten.
/she
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