02.05.2012 16:51
Bewerten
 (0)

ETF-Anleger zeigen sich überwiegend optimistisch

Börse Stuttgart
Anleger börsengehandelter Fonds (ETFs) haben sich in der vergangenen Woche überwiegend optimistisch gezeigt.
"Private Investoren kauften sowohl klassische, auf steigende Kurse setzende Produkte (Long-ETFs) wie auch die gehebelten Long-Varianten", schrieb am Mittwoch Michael Görgens, Leiter des ETF-Handels bei der Börse Stuttgart. Mit den letztgenannten Produkten können taktisch orientierte Anleger in besonderem Maße von Kursgewinnen profitieren.

 

    "Die positive Stimmung wirkte sich nicht nur auf den deutschen Markt (DAX), sondern auch auf die gesamte Eurozone (EuroSTOXX 50) aus", fuhr Görgens fort. Die Privatanleger verkauften entsprechend Geldmarkt-ETFs und investierten die so frei gewordenen Mittel wieder in die Aktienmärkte.

   Bei den börsengehandelten Fonds auf nord- und südamerikanische sowie auf asiatische Aktienmärkte hingegen hätten sich die Anleger dem Experten zufolge zurückgehalten. Hier hätten sich die Käufe und die Verkäufe in etwa die Waage gehalten.

   Zudem seien die Anleger wieder bei Rohstoff-ETFs eingestiegen. Insbesondere Gold rücke als sicherer Hafen wieder mehr in den Fokus, sagte Görgens.

   An den Anleihenmärkten griffen die Anleger besonders bei Short-Produkte zu, die auf fallende Kurse setzen. Dies hängt laut dem Fachmann mit den Höchstständen beim Bund-Future zusammen. Der Gesamtumsatz mit ETFs in der vergangenen Woche schließlich habe bei leicht überdurchschnittlichen 103 Millionen Euro gelegen./la/he

STUTTGART (dpa-AFX)

Bildquellen: Boerse Stuttgart AG
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich fester -- Bank of America muss Rekordstrafe zahlen -- BVB beschafft sich neues Kapital -- Air Berlin-Aktie hebt ab -- RTL, HP, GEA, Infineon im Fokus

Deutschland verklagt Schweizer Bank wegen verschwundenem DDR-Geld. Family Dollar schlägt im Bieterkampf höheres Angebot aus. Bundeskartellamt erlaubt Karstadt-Verkauf an Benko. Ein Drittel der Playstation 4-Nutzer kommen wohl von Xbox. Fed: Zinserhöhungen früher als erwartet?.
Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige