11.06.2013 15:29
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Verunsicherung über Geldpolitik bei ETF-Anlegern

Börse Stuttgart
Die privaten Anleger börsennotierter Fonds haben sich in der vergangenen Woche teilweise von ihren Engagements in Aktien-ETFs getrennt.
Auch eine etwas bessere Stimmung nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag habe am Wochentrend nichts ändern können, sagte der Leiter des ETF-Handels der Börse Stuttgart, Michael Görgens am Dienstag.

    Kurzfristig agierende Anleger hätten die schwächeren Kurse im Wochenverlauf genutzt, um Gewinne bei ETFs zu realisieren, die auf fallende Notierungen setzten, fuhr Görgens fort. Anschließend hätten sie auf Signale für eine erneute Positionierung gewartet.

    Auffällig sei gewesen, dass nun auch erstmals bei ETFs auf den US-Aktienmarkt die Investoren in der Mehrzahl gewesen seien, die auf Kursrückgänge spekulierten. "Der Grund dafür dürfte die Verunsicherung bezüglich der Entwicklung der Geldpolitik der US-Notenbank Fed und damit eine mögliche stärkere Korrektur am Aktienmarkt gewesen sein", sagte Görgens.

    Von der Verunsicherung der Investoren hätten die klassischen, als sichere Häfen betrachteten Anlageklassen profitieren. Entsprechend seien ETFs auf Rohstoffe, vor allem Gold, sowie auf Anleihen gefragt gewesen./mis/rum

STUTTGART (dpa-AFX)

Bildquellen: Pakhnyushcha / Shutterstock.com
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