27.02.2013 17:30
Bewerten
 (0)

Indexfonds: Neue ETFs gegen Volatilität

iShares begibt vier schwankungsarme ETFs
Rendite ja, Vola nein
Anleger lieben Gewinne, hassen aber starke Schwankungen ihrer Investments. Aus diesem Grund begibt iShares vier schwankungsarme ETFs.
€uro am Sonntag

von Astrid Zehbe, Euro am Sonntag

Deswegen hat der Indexfondsanbieter ­iShares, ein Tochterunternehmen des US-Vermögensverwalters BlackRock, vier neue ETFs aufgelegt, die dieses Risiko minimieren sollen — bei gleichbleibender oder besserer Rendite als die Ursprungsindizes.

Alle vier Produkte zeichnen sich durch eine schwankungsreduzierende Strategie aus, die Anlegern Zugang zu verschiedenen Aktienmärkten ermöglichen soll. Zu den neuen ETFs gehören der iShares MSCI Europe Minimum Volatility ETF (ISIN: DE 000 A1K B2C 1), iShares MSCI World Minimum Volatility ETF (DE 000 A1K B2D 9), iShares MSCI Emerging Markets Minimum Volatility ETF (DE 000 A1K B2B 3) und der iShares S & P 500 Minimum Volatility ETF (DE 000 A1K B2E 7).

Die Strategie ist recht einfach: In den Minimum-Volatility-Indizes, die den neuen ETFs zugrunde liegen, werden die besonders volatilen Aktien der Ursprungsindizes nicht berücksichtigt. Gegenüber den Indizes, die nur die Marktkapitalisierung der enthaltenen Aktien berücksichtigt, sollen die ETFs ein besseres Risiko-Rendite-Profil aufweisen.

Rückrechnungen haben gezeigt, dass dieses Konzept funktionieren kann. So hat der Index MSCI Emerging Markets Minimum Volatility seit Auflage 2009 eine jährliche ­Rendite von 15,2 Prozent erzielt, bei einer annualisierten Volatilität von 13,7 Prozent. Sein Ursprungsindex hingegen bringt es nur auf eine jährliche Rendite von 6,1 Prozent bei einer Schwankung von 18,3 Prozent. Die Verwaltungskosten der neuen Indexfonds betragen zwischen 0,2 und 0,4 Prozent im Jahr.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum
Suchen

Heute im Fokus

Asiens Börsen uneinheitlich -- Abgasffäre in USA kostet VW wohl über 15 Milliarden Dollar -- Großbritannien von Ratingagenturen herabgestuft

Ölpreise legen moderat zu. Strom bleibt für Verbraucher teuer. Roche kann auf rasche Zulassung von MS-Medikament hoffen. Wyser-Pratte steigt bei Stada ein. Fresenius-Chef übernimmt bei Nestle das Ruder. EU-Wettbewerbshüter genehmigen Starwood-Übernahme durch Marriott.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welches ist das wertvollste Team?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Nach dem Brexit-Votum der Briten werden in Europa Stimmen laut, die auch in anderen EU-Ländern Referenden über die Zugehörigkeit zur EU fordern. Sehen Sie unsere Zukunft in der EU?