06.07.2012 11:29

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130/30-Fonds: gehebeltes Chance/Risiko-Potenzial


Berlin (www.fondscheck.de) - Nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" stellen 130/30-Fonds ein hochinteressantes Anlagekonzept dar.

Die Aktienmärkte hätten in der jüngsten Vergangenheit eine sehr unterschiedliche Entwicklung aufgewiesen. Mit so genannten 130/30-Fonds lasse sich relativ einfach eine adäquate Anlagestrategie für dieses Umfeld umsetzen.

130/30-Fonds würden sowohl auf steigende als auch auf sinkende Kurse setzen. Bis zu 100% des Anlagevermögens würden sie in Aktien mit Aufwärtspotenzial investieren. Vor allem aussichtsreiche Werte würden darüber hinaus über Optionen oder Terminkontrakte, also gehebelt, abgedeckt. Die Mittel dafür würden aus Erlösen von Leerverkäufen stammen. Denn mit zusätzlich 30% des Portfolios werde auf sinkende Notierungen gesetzt, die leer verkauft würden.

Der FAST Europe Fund Acc (EUR) (FAST Europe Fund A Acc (EUR)) sei einer der größten und ältesten seiner Peergroup. Er sei bereits am 01.10.2004 aufgelegt worden und habe seither um 131% zugelegt. Auf Sicht der letzten drei Jahre habe die durchschnittliche Performance bei 10,5% p.a. gelegen. Das Fondsmanagement konzentriere sich bei der Titelauswahl ausschließlich auf Europa und habe aktuell vor allem Regionen außerhalb der Eurozone übergewichtet.

Der JP Morgan Funds - US Select 130/30 Funds A EUR (hedged) (JPMorgan Funds - US Select 130/30 Fund A (acc) - EUR (hedged)) lege den Fokus dagegen auf die USA. Die Wertentwicklung auf Sicht der vergangenen drei Jahre sei ähnlich der des FAST Europe Fund, jedoch falle die Volatilität wesentlich höher aus.

JP Morgan Funds biete mit dem Global Select 130/30 A (acc) USD (JPMorgan Investment Funds - Global Select 130/30 A (acc) - USD) auch ein weltweit anlegendes Produkt an. Bei einer geringen Volatilität habe dieser Fonds sogar eine wesentlich bessere Performance als sein US-Pendant aufzuweisen.

Bei beiden JP Morgan-Fonds sei die Mindestanlagesumme 35.000 USD und beim FAST Europe Fund seien es sogar 50.000 USD.

130/30-Fonds stellen nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" ein hochinteressantes Anlagekonzept dar. Man sollte aber beachten: Man investiere vor allem in die Fähigkeiten eines Fondsmanagers bzw. seines Teams. Diese würden für ihre Arbeit überwiegend vergleichsweise hohe Gebühren verlangen. Aufgrund der vergleichsweise hohen Mindestanlage-Summen würden sich die vorgestellten Produkte vor allem für größere Vermögen sowie für institutionelle Investoren eignen. Die hohen Volatilitäten der Fonds erfordere zudem eine hohe Risikotoleranz. (Ausgabe 27 vom 05.07.2012) (06.07.2012/fc/a/f)

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