22.01.2013 10:47
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ARTUS Global Selection HI-Fonds: 12/2012-Bericht, Wertverlust von 0,52%

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Die Investmentphilosophie des flexiblen vermögensverwaltenden ARTUS Global Selection HI-Fonds (ARTUS Global Selection HI Fonds) lautet: "Gewinne laufen lassen und Verluste weitgehend begrenzen", so die Experten der ARTUS DIRECT INVEST AG.

Zur Umsetzung dieser Philosophie bediene sich der Manager eines systematischen Ansatzes der technisch-quantitativen Trendfolge auf Wochenschlusskurs-Basis. Dieser Investmentansatz sei zu jedem Zeitpunkt streng regelbasiert, agiere objektiv und vermeide konsequent subjektive, fundamentale Markteinschätzungen oder Marktprognosen. Der Ansatz basiere auf der Erkennung und Ausnutzung von Trends in den Kursbewegungen.

Im Rahmen der Fondsregularien werde seit September 2012 vorwiegend global in Aktien investiert. Diese etablierten Gesellschaften würden sich oft durch eine Marktführerschaft, globale Ausrichtung, Markennamen und eine hohe Dividenden-Rendite auszeichnen.

Aufgrund dieses Ansatzes in Verbindung mit der Flexibilität in der Allocation könne der Fonds auch bis zu 100% im Geldmarkt angelegt sein, um bei Abwärtstrends Kursreduzierungen zu vermeiden. Anlageziel sei ein langfristiger, überdurchschnittlicher Kapitalzuwachs bzw. eine Out-Performance gegenüber der Benchmark bei mittel- bis langfristiger Haltedauer.

Im Dezember habe der deutsche Aktienmarkt - wie auch andere wichtige Börsen - das von der Finanzkrise dominierte Kalenderjahr mit einer positiven Monatsbilanz beendet. Trotzdem bleibe bei einer Abschlussbetrachtung festzuhalten, dass höhere Gewinne auch mit relativ großen Verlustrisiken verbunden gewesen seien. Somit hätten die Kapitalmarktgesetze auch in 2012 ihre Gültigkeit behalten. Die Ungewissheit über den Ausgang der Fiskalverhandlungen in den USA habe an der Wallstreet eher für Zurückhaltung gesorgt.

Der Optimismus über eine erfolgreiche Aufarbeitung der europäischen Schuldenkalamitäten habe auch zu niedrigeren Renditen der Anleihen der südeuropäischen Staaten geführt - in Europa wie auch international begleitet von einem Kursanstieg der Bankaktien. In Deutschland dämpfe ein starker Euro die Inflation, in Südeuropa bleibe dadurch der Reformdruck. Europa werde so für internationale Anleger immer mehr zur sicheren Bank. Draghi sei Dank.

Der Cash-/Rentenbestand liege bei 10,21% (Vormonat 36,08%). Aufgrund des temporär zurückgefahrenen Investitionsgrades in diesem Jahr im Aktienbereich habe sich die Aufwertung anderer Währungen gegenüber dem Euro nur marginal ausgewirkt. (Stand vom 31.12.2012) (22.01.2013/fc/a/f)

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