06.02.2013 12:44
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AXA WF Framlington American Growth Fund: US-Wachstumswerte bieten trotz Fiskalklippe gute Renditechancen

Köln (www.fondscheck.de) - Die Aktienmärkte starteten mit Aufschlägen in das Jahr 2013, so die Experten von AXA Investment Managers im Kommentar zum AXA WF Framlington American Growth Fund (AXA WF - Framlington American Growth A (thes.) EUR).

Ein Grund sei, dass die befürchteten Steuerermehrbelastungen in den USA durch den "American Taxpayer Relief Act" hätten begrenzt werden können. Außerdem habe das Regelwerk einige ersehnte und längst überfällige Klarheiten für Unternehmen gebracht. Während die Unsicherheit darüber, wo es Einschnitte geben würde, im zweiten Halbjahr 2012 einen Rückgang der Unternehmensinvestitionen zur Folge gehabt habe, sei jetzt klar, dass die Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung erhalten bleiben würden. Auch dass Firmen die Hälfte des Wertes ihrer Neuinvestitionen sofort abschreiben könnten, sei in der Wirtschaft und an den Märkten positiv aufgenommen worden.

Der jüngste Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten sei nicht der große Wurf, der alle Probleme löse und Staatsausgaben und Steuerpolitik auf eine tragfähige Grundlage stelle. Die US-Parteien würden weiter miteinander ringen, denn ohne Anhebung der Schuldenobergrenze des Landes bis Mitte Mai würden automatische Ausgabenkürzungen in Kraft treten. Positiv aber sei, dass sich die Bankenbranche vom drohenden Sturz über die Fiskalklippe bislang nicht habe beeindrucken lassen. Im vierten Quartal 2012 seien die Kreditvergaben in den USA um 5,2 Prozent gestiegen, und die Gewerbe- und Industriekredite hätten den größten Teil dieses Wachstums dargestellt.

Im regionalen Vergleich zeige der US-Markt seine Stärke: Der S&P 500 habe in den letzten fünf Jahren per Ende 2012 um 16,7 Prozent besser abgeschnitten als der Schwellenländerindex MSCI Emerging Markets. Gegenüber dem europäischen Börsenbarometer MSCI Europa habe der Mehrertrag sogar bei 27,2 Prozent gelegen. Auch wenn das Konjunkturtempo langsam bleiben dürfte, würden US-Wachstumswerte die besten Renditechancen bieten.

Schon in der Vergangenheit - dies zeige ein Vergleich des Russell 1000 Growth Index mit dem Russell 1000 Value Index - hätten sich Wachstumswerte bei einem weniger robusten zyklischen Ausblick besser entwickelt als Substanzwerte. Trotz der guten Performance könne man US-Aktien nicht als teuer bezeichnen, und besonders die Wachstumswerte seien noch attraktiv bewertet. Investoren würden auch weiterhin bereit sein, für Aktien von gut geführten Unternehmen mit vorhersehbarem, robustem Wachstum Aufschläge zu zahlen.

Vor allem die Fiskalklippe und die noch immer zu hohe Arbeitslosigkeit würden den USA Sorgen bereiten. Das Land habe aber gute Möglichkeiten, diese Probleme zu lösen. Man sollte dabei nicht vergessen, dass es auch viele positive Entwicklungen gebe, beispielsweise die sich abzeichnende Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. Anleger könnten davon profitieren, vor allem, wenn sie in Firmen mit starker Branchenstellung und besonders guten Wachstumsaussichten investieren würden.

EOG Resources etwa sei eines der größten unabhängigen Rohöl- und Erdgasunternehmen der Vereinigten Staaten, habe als Pionier im Ölschieferbereich fungiert und verfüge über große Bohrflächen und hohes Effizienzsteigerunspotenzial. Vom blühenden Ölgeschäft im Süden der USA und vom florierenden Handel mit Mexiko würden auch Firmen wie der Bahnbetreiber Kansas City Southern profitieren, ebenso wie von der Wiedergeburt des Produzierenden Gewerbes in den USA. Immer häufiger würden Produktionskapazitäten aus dem Ausland zurückgeholt, auch von Großunternehmen wie Caterpillar, General Electric oder Ford.

Die großen Chancen der US-Wachstumsunternehmen seien am besten über einen aktiven, fundamental auf die Einzelwertauswahl ausgerichteten Investmentprozess mit langfristigem Horizont nutzbar. Ebenso wichtig seien strikte Verkaufsdisziplin und integriertes Risikomanagement.

Wie erfahrene Fondsmanager mit einem klaren Growth-Ansatz sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten Alpha erzielen könnten, zeige der AXA WF Framlington American Growth Fund: Gegenüber dem Russell 1000 Growth Index habe das Produkt in den vergangenen zehn Jahren eine kumulierte Brutto-Überschussrendite von 26,4 Prozent erreicht. (06.02.2013/fc/a/f)

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