02.01.2013 11:13
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Acatis Aktien Deutschland ELM: Fondswert in zehn Jahren verdreifacht

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Experten von ACATIS Investment stellen den Acatis Aktien Deutschland ELM vor.

"Mit Begeisterung, Akribie und Ausdauer suchen und finden wir immer wieder Perlen unter den deutschen Unternehmen jeder Größenordnung - das ist die Kurzfassung unseres Erfolgsrezeptes." Frank Lübberstedt, Berater des deutschen Aktienfonds Acatis Aktien Deutschland ELM könne sich freuen, denn sein "drittes Kind" neben den beiden aus Fleisch und Blut werde am 3. Januar 2013 zehn Jahre alt und habe bisher (Stichtag 31.12.2012) ein erhebliches Wachstum um 226 Prozent hingelegt (bzw. 11,3% p. a.), mehr als 86 Prozentpunkte über dem CDAX-Index.

Wie er das mache, verrate Lübberstedt gerne, denn es gebe kein computerbasiertes Geheimrezept, sondern vor allem viel Handarbeit. "Wir sind eine Manufaktur und suchen aktiv antizyklisch auf Basis der Value-Strategie von Warren Buffett nach unterbewerteten Titeln. Weil viele Small Caps nicht ausreichend untersucht sind, machen wir unsere Marktforschung selber. Wir besuchen Unternehmen, sprechen mit der Geschäftsführung. Das macht viel Arbeit, aber auch Spaß. Und ich stelle mir vor dem Investment immer wieder die Frage: Würde ich selber das ganze Unternehmen zu seinem Marktwert kaufen, wenn ich das Geld dafür hätte?" Lübberstedt sei auch privat mit einem Teil seines Vermögens im Acatis Aktien Deutschland ELM investiert.

Am Beispiel des Nahverkehrs-Telematik-Weltmarktführers Init erläutere er ausführlich den Investmentprozess. Die Filter des Investmentprozesses - Bilanzstärke, Unternehmensbewertung, Management, Marktstellung und Event - würden zum Fazit führen: Exzellentes Wachstumsunternehmen mit niedriger fundamentaler Bewertung profitiere vom globalen Investitionszyklus in den öffentlichen Nahverkehr aufgrund von steigendem Umweltbewusstsein, mit starkem Fundament für weiter steigende Umsätze und Gewinne in der Zukunft - also einkaufen. "Weltmarktführer" sei dabei keine Frage der absoluten Größe, sondern der Spezialisierung in einem Teilmarkt.

Diese starke Ausrichtung auf Weltmarktführer reduziere darüber hinaus die Abhängigkeit vom deutschen Markt. "Die Firmen haben zwar ihren Sitz in Deutschland, aber sind nicht auf den deutschen Markt beschränkt. Wenn die deutsche Konjunktur einbricht, muss es deshalb unseren Aktien nicht schlechter gehen."

Lübberstedt investiere nicht nur in Small Caps, auch die Großen hat er im Portfolio. "Man darf sich nicht vom allgemeinen Image täuschen lassen. So hat beispielsweise der Konzern Deutsche Post DHL seit der Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Frank Appel kräftig Boden gut gemacht, "Baustellen" geschlossen und die Postbank zu einem fantastischen Preis verkauft. Heute ist DHL in Asien die Nr. 1 im Logistikgeschäft vor UPS und FedEx, und in Deutschland werden die Rückläufe im Briefgeschäft fast vollständig durch den Internetversandhandel, der ja immer noch physisch ausliefern muss, ausgeglichen."

In seiner hauseigenen Datenbank leite er für alle Unternehmen seiner Watchlist eigene Kennzahlen her, die ihm eine klare Aussage über die Bilanz- und Ertragsstärke vermitteln würden. "Wir tauschen uns regelmäßig persönlich mit Dr. Hendrik Leber und seinem Team aus; schließlich verfolgen wir beide den gleichen, value-orientierten Ansatz." Grundsätzliche Details wie die Berücksichtigung von Events würden sich auch in anderen Fonds finden, die von Acatis angeboten würden.

Auch Leber, wie Lübberstedt bekennender Value-Fan, sei des Lobes voll über seinen Beratungspartner. "Er ist ein exzellenter Stockpicker, teilt unsere Liebe zum Detail und harmoniert bestens mit unserem Team in Frankfurt. Er ist für uns genauso eine Entdeckung wie viele der Firmen im Acatis Aktien Deutschland ELM." (02.01.2013/fc/a/f)

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