17.01.2013 17:37
Bewerten
 (1)

Eigentümern des Hotels Adlon droht kein Totalverlust

Adlon-Fonds
Die Eigentümer des Berliner Hotels Adlon haben nach Darstellung des "Manager Magazins" mehr als die Hälfte ihres Kapitals verloren.
Der Geschäftsführer des Adlon-Fonds, Anno August Jagdfeld, widersprach dem am Donnerstag vehement.

    Aus der Fundus-Bilanz für 2011 geht nach dem Magazin-Bericht hervor, dass der Adlon-Fonds einen Verlustvortrag von 126 Millionen Euro aufgehäuft habe - bei einem gezeichneten Eigenkapital von 222 Millionen Euro. Am Zweitmarkt notierten die Fonds-Anteile nur noch mit einem Viertel ihres ursprünglichen Wertes, hieß es.

    Jagdfeld erklärte dazu in Berlin: "Der Adlon-Fonds hat plangemäß Abschreibungen vorgenommen, die das Eigenkapital naturgemäß reduzieren. Das war ausdrückliches und erklärtes Ziel dieser Sonderabschreibungsfonds der 90er Jahre, zu den auch der Adlon-Fonds zählt." Gerade deswegen habe sich ein Großteil der Anleger überhaupt am Adlon beteiligt. Daraus zu konstruieren, dem Fonds drohe ein Totalverlust, zeuge entweder von profunder Unkenntnis oder bewusster Irreführung.

 

    Richtig sei vielmehr, dass der Fonds seit 1997 plan- und prospektgemäß Abschreibungen von etwa 130 Millionen Euro vorgenommen habe, die zu entsprechenden Verlusten in der Bilanz geführt hätten. "Damit konnten die Anleger ihre persönliche Steuerlast reduzieren und haben entsprechende Erstattungen ihres Finanzamts erhalten", stellte die Jagdfeld-Gruppe in einer Mitteilung fest./brd/DP/stb

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Adlon, Adlon Kempinski/Archiv

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX geht im Plus ins Wochenende -- Dow knapp im Minus -- HeidelbergCement verdient kräftig -- Amazon mit Rekordgewinn -- Alphabet mit Umsatzwachstum -- SolarWorld, VW im Fokus

Gerücht über Investoren-Interesse an HPE lässt Aktie steigen. Rettungsplan für Krisenbank Monte dei Paschi rückt näher. VW hadert weiter mit US-Klagen - Hunderte neue Mitarbeiter nötig. Sinkflug der Ölpreise durch schwache US-Daten etwas ausgebremst. AB InBev nimmt letzte Wettbewerbshürde vor SABMiller-Fusion. US-Notenbanker Williams: Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst nur halb so stark wie erhofft.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diesen Berufsgruppen trauen die Deutschen
Diese Firmen sind innovativ
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?