DAX8.266-1,0%  Dow15.295-0,1%  Euro1,29720,3% 
ESt502.759-0,6%  Nas3.459-0,1%  Öl102,1-0,4% 
TDax956,1-0,5%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.388-0,3% 

17.01.2013 17:37

Senden
ADLON-FONDS

Eigentümern des Hotels Adlon droht kein Totalverlust


Die Eigentümer des Berliner Hotels Adlon haben nach Darstellung des "Manager Magazins" mehr als die Hälfte ihres Kapitals verloren.

Der Geschäftsführer des Adlon-Fonds, Anno August Jagdfeld, widersprach dem am Donnerstag vehement.

    Aus der Fundus-Bilanz für 2011 geht nach dem Magazin-Bericht hervor, dass der Adlon-Fonds einen Verlustvortrag von 126 Millionen Euro aufgehäuft habe - bei einem gezeichneten Eigenkapital von 222 Millionen Euro. Am Zweitmarkt notierten die Fonds-Anteile nur noch mit einem Viertel ihres ursprünglichen Wertes, hieß es.

    Jagdfeld erklärte dazu in Berlin: "Der Adlon-Fonds hat plangemäß Abschreibungen vorgenommen, die das Eigenkapital naturgemäß reduzieren. Das war ausdrückliches und erklärtes Ziel dieser Sonderabschreibungsfonds der 90er Jahre, zu den auch der Adlon-Fonds zählt." Gerade deswegen habe sich ein Großteil der Anleger überhaupt am Adlon beteiligt. Daraus zu konstruieren, dem Fonds drohe ein Totalverlust, zeuge entweder von profunder Unkenntnis oder bewusster Irreführung.

 

    Richtig sei vielmehr, dass der Fonds seit 1997 plan- und prospektgemäß Abschreibungen von etwa 130 Millionen Euro vorgenommen habe, die zu entsprechenden Verlusten in der Bilanz geführt hätten. "Damit konnten die Anleger ihre persönliche Steuerlast reduzieren und haben entsprechende Erstattungen ihres Finanzamts erhalten", stellte die Jagdfeld-Gruppe in einer Mitteilung fest./brd/DP/stb

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Adlon

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Fondsfinder

Fondsname:
KAG:
Fondsart:
 
Ausgabeaufschlag:
Mindestalter:
Jahresperformance:
Volumen:
S&P Rating:
Fondsnote:
Sortieren nach:
 Suchen 

ANZEIGE

In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen