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05.02.2013 10:14

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Aktionäre: Es wird Zeit für ein größeres Kuchenstück


2013 könnte das Jahr der Aktionäre werden, nachdem ihre Erträge in den vergangenen Jahren mit denen von Anlegern in Unternehmensanleihen nicht mithalten konnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Aktionäre wieder stärker zum Zuge kommen, ist deutlich gestiegen.

Mögliche Gegenwinde in Form von Steuererhöhungen oder negativen regulatorischen Veränderungen seitens finanzschwacher Regierungen dürfen dabei getrost außer Acht gelassen werden: Eine fundamentale Risiko-Ertrags-Analyse für Aktionäre zeigt hinsichtlich jedem erdenklichen Szenario (mit Ausnahme einer weiteren Rezession) einen besseren Ausblick als für Halter von Unternehmensanleihen.

Im Hinblick auf das Risiko-Exposure müssen Anleger stets eine grundlegende Entscheidung treffen: Sollen sie sich als Aktionär in einem Unternehmen engagieren, indem sie Stammaktien kaufen, oder aber als Gläubiger, indem sie Anleihen erwerben. Gläubiger nehmen im Konkursfall einen höheren Rang innerhalb der «Nahrungskette» ein. Jedoch beschränkt sich ihr Gewinnpotenzial auf Kapitalrückzahlungen und Kuponausschüttungen. Aktionäre können sowohl von variablen Dividenden als auch, bei planmäßiger Entwicklung, von einer Wertsteigerung der Aktie profitieren.

Unternehmensanleihen erzielen seit 2007 starke Erträge

Seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Anleger von Unternehmensanleihen als klare Gewinner hervorgegangen. Die Anlageklasse erzielte im Vergleich zu Aktien durchschnittlich stärkere Erträge, bei einer gleichzeitig deutlich niedrigeren Volatilität.

Da die Kreditvergabe-Aktivitäten der Banken ab 2008 stark zurückgingen, mussten die Unternehmen relativ hohe Zinsen zahlen, um ihre Schulden zu refinanzieren. Die Folge waren solide Gewinne für Anleiheinvestoren, während die Aktionäre zurücktreten mussten. Zahlreiche Unternehmen aus verschiedensten Branchen, aber insbesondere aus dem Banksektor, mussten ihre Dividenden senken, um ihren Cashflow zu unterstützen. In den letzten 18 Monaten ist die laufende Rendite der globalen Unternehmensanleihen von 5 Prozent auf rund 3 Prozent gesunken, wobei auch ratingschwächere Emittenten (BBB-Rating und schwächer) keine Schwierigkeiten haben, bei rekordniedrigen nominalen Renditen Schuldtitel zu platzieren.

Die vollständige Pressemitteilung im pdf-Dokument

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