29.05.2013 14:43
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Allianz China Fund: 04/2013-Bericht, marginal schlechter als der Gesamtmarkt

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz China Fund - A - EUR-Fonds (Allianz China Fund - A - EUR) konzentriert sich auf Aktien von Unternehmen mit Sitz oder wesentlicher Geschäftstätigkeit in China, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften.

In der ersten Aprilhälfte habe sich die Konsolidierung am Hongkonger Aktienmarkt fortgesetzt. Der Markttrend sei hauptsächlich durch Wirtschaftsdaten Chinas und eine weltweite Verschlechterung der Anlegerstimmung bestimmt worden. Die Anleger seien von dem unter den Erwartungen liegenden Wirtschaftswachstum in Q1/2013 von 7,7% enttäuscht gewesen. Außerdem hätten geopolitische Sorgen im Hinblick auf die koreanische Halbinsel, die sich im Gebiet Shanghais ausbreitende Vogelgrippe und eine weltweite Verkaufswelle bei Rohstoffen die Marktstimmung gedrückt.

Später jedoch habe sich die Marktstimmung wegen weltweiter Maßnahmen zur Konjunkturstimulierung, der Ankündigung einer neuen Richtlinie für institutionelle Anleger, die für den Handel mit Renminbi zugelassen seien (RQFII), sowie zahlreicher Meldungen zu Gesprächen zwischen der chinesischen Wertpapierregulierungskommission (Chinese Securities Regulatory Commission) und MSCI über den Weg zur späteren Aufnahme der A-Aktien in den MSCI Emerging Market-Index verbessert. Nach wie vor hänge jedoch eine umfassendere Höherbewertung des Marktes von der Strukturreformagenda in China ab.

Im April habe sich der Fonds wegen einer Übergewichtung des Industriesektors marginal schlechter als der Gesamtmarkt entwickelt. Ein positiver Wertbeitrag durch die Einzelwertauswahl innerhalb dieses Sektors habe geholfen, den negativen Wertbeitrag aus der Sektorallokation jedoch fast auszugleichen. Bei den Industriewerten habe weiterhin das Engagement in einem im Umweltschutzbereich tätigen Unternehmen die Wertentwicklung am stärksten begünstigt. Dagegen habe die Position in einem Technologieunternehmen, deren Aktienkurs unter der Schwäche des PC-Marktes gelitten habe, der Wertentwicklung weitestgehend geschadet. Die Aktie des Unternehmens sei jedoch überverkauft und verfüge über eine attraktive Bewertung.

Der Fonds sei angesichts einer relativ hohen Ertragskraft und dennoch niedriger Bewertung eine neue Position in einer chinesischen Bank mittlerer Kapitalisierung eingegangen, deren Kurs gefallen sei. Zur Finanzierung dieser Position sei das Engagement bei einer hochkapitalisierten chinesischen Bank verringert worden.

Nach erfolgter Konsolidierung scheine der Markt jetzt überverkauft zu sein, weshalb man mit einer kurzfristigen Erholung der Aktienkurse rechne. Ohne Neuigkeiten im Hinblick auf Reforminitiativen in China werde der chinesische Aktienmarkt jedoch in der gegenwärtigen Handelsspanne verharren. (29.05.2013/fc/a/f)

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