21.06.2013 14:41
Bewerten
 (0)

Allianz PIMCO Emerging Markets Bond Fund: 05/2013-Bericht, Wertminderung, jedoch besser als Marktsegment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz PIMCO Emerging Markets Bond Fund - A - EUR engagiert sich vorwiegend am Markt für Anleihen aus Schwellenländern, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Fremdwährungsengagements, die über 20% des Fondsvermögens hinausgehen würden, müssten gegen Euro abgesichert werden. Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht überdurchschnittlichen Kapitalzuwachs zu erzielen.

Im Mai seien die Renditen an den Anleihenmärkten merklich angestiegen, womit entsprechende Kursrückgänge der bereits umlaufenden Wertpapiere einhergegangen seien. Dies habe insbesondere für US-Staatsanleihen gegolten, doch auch in Europa und Japan hätten sich die mittel- bis langfristigen Zinsen etwas erhöht. Diese Entwicklung habe vor allem die Sorgen der Marktteilnehmer widergespiegelt, dass die führenden Notenbanken ihre Geldpolitik wieder straffen könnten, wenn sich die Anzeichen einer durchgreifenden Verbesserung der Konjunktur mehren sollten.

Insbesondere sei befürchtet worden, dass das umfangreiche Anleihekaufprogramm der US-Notenbank reduziert werden könnte. Unternehmensanleihen hätten sich diesem ungünstigen Marktumfeld noch vergleichsweise gut entziehen können. Die Märkte für Anleihen aus Schwellenländern hätten hingegen ungeachtet der weiterhin positiven fundamentalen Lage unter Kapitalabflüssen gelitten.

Die allgemeine Entwicklung des Marktsegments habe sich auch im Fondsergebnis widergespiegelt. So habe der Fonds zwar an Wert verloren, er habe sich jedoch besser als das von ihm abgebildete Marktsegment entwickelt. Dabei habe sich die gegenüber dem breiten Markt kürzere Portfolioduration als wertstiftend erwiesen, da die Zinsen im Laufe des Monats gestiegen seien. Die Bevorzugung von quasi-staatlichen Papieren und Unternehmensanleihen aus Brasilien und Russland habe sich als vorteilhaft für die relative Wertentwicklung des Fonds erwiesen, da sich Anleihen aus diesen Segmenten im Schnitt besser als staatliche Papiere dieser Länder entwickelt hätten.

Belastend hätten hingegen Engagements in Schwellenlandwährungen gewirkt, da viele dieser Währungen unter Kapitalabflüssen bei Lokalwährungsanleihen sowie bei Schwellenlandaktien gelitten hätten. Die Untergewichtung bestimmter Länder Zentraleuropas wie der Ukraine und Ungarn habe der Wertentwicklung geschadet, da diese Länder aufgrund günstiger politischer Maßnahmen überdurchschnittlich gut abgeschnitten hätten. Ebenso habe sich die Untergewichtung der Türkei als dämpfend in der Berichtsperiode erwiesen. So habe die Heraufstufung der Kreditwürdigkeit auf Investmentgrade durch die Ratingagentur Moody's zu einer überdurchschnittlich guten Entwicklung türkischer Papiere geführt.

Gegen Ende des Monats habe die Duration (mittlere Kapitalbindungsdauer) des Fonds 6,9 Jahre betragen. Damit habe sie weiterhin deutlich unterhalb des Marktdurchschnitts gelegen. Im Laufzeitenbereich habe das Fondsmanagement seine Akzentuierung des 3 bis 5-jährigen Durationbandes beibehalten. Daneben sei der 5 bis 7-jährige Bereich stärker gewichtet worden. Längerfristige Durationsbänder seien weiterhin untergewichtet worden. Die mittlere Kreditqualität der Titel habe mit BBB- im Investmentgrade-Bereich gelegen (Einstufung gemäß Standard & Poor's), was dem Niveau des Marktdurchschnitts entsprochen habe.

Übergewichtungen auf Länderebene hätten vor allem in Brasilien, Russland und Venezuela bestanden, während Anleihen aus der Türkei, Kolumbien und den Philippinen teilweise deutlich unterrepräsentiert gewesen seien. Weniger stark untergewichtet sei hingegen Mexiko und Peru gewesen. Bei den Engagements in Schwellenlandwährungen hätten die Analysten insbesondere auf das Aufwertungspotenzial des Chinesischen Yuan sowie des Mexikanischen Peso gesetzt. Kleinere Positionen hätten zudem im Brasilianischen Real sowie dem Russischen Rubel bestanden. (21.06.2013/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX um 12.000-Punkte-Marke -- Rocket Internet: Großaktionär reduziert Beteiligung -- Tesla-Chef Elon Musk zieht Kapitalerhöhung in Erwägung -- SAP erhöht Dividende -- Apple im Fokus

Analysten glauben: Diese Firma könnte Warren Buffett als nächstes übernehmen. Glencore schafft den Sprung in die Gewinnzone. RWE-Aktie fällt - Abstufung durch Merrill Lynch belastet. AIXTRON geht 2017 von höherem Verlust aus. ADVA mit kräftigen Umsatzplus. Barclays Bank berappelt sich nach trüben Vorjahren. Orange überrascht mit Ergebnisplus.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Apple Inc.865985
Allianz840400
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Siemens AG723610
AMD Inc. (Advanced Micro Devices)863186