06.09.2013 14:54
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Allianz PIMCO Emerging Markets Bond Fund: 07/2013-Bericht, positive Wertentwicklung

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Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz PIMCO Emerging Markets Bond Fund - A - EUR engagiert sich vorwiegend am Markt für Anleihen aus Schwellenländern, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Fremdwährungsengagements, die über 20% des Fondsvermögens hinausgehen würden, müssten gegen Euro abgesichert werden. Das Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht überdurchschnittlichen Kapitalzuwachs zu erzielen.

Im Juli hätten Aussagen von Vertretern der international maßgeblichen Notenbanken das Geschehen an den Anleihenmärkten beruhigt. So habe sich zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Verringerung der Anleihekäufe der US-Notenbank (FED) kein generelles Ende der expansiven Geldpolitik darstellen würde. In diesem Zusammenhang habe die FED erneut klar gestellt, dass vor der Einleitung geldpolitischer Straffungen die Konjunktur und der Arbeitsmarkt stärker Tritt fassen müssten.

Auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) habe es keinerlei Zeichen für eine Abkehr von der bisherigen lockeren Geldpolitik gegeben. In der Folge hätten die Renditen im mittleren und längeren Laufzeitbereich in Europa etwas nachgegeben, was mit Kursgewinnen der bereits im Umlauf befindlichen Wertpapiere einhergegangen sei.

Anleihen mit Renditeaufschlägen gegenüber erstklassigen Staatsanleihen hätten sich im Juli ebenfalls vom Rückschlag in den Monaten Mai und Juni erholt. Von dieser Entwicklung hätten insbesondere hochverzinsliche Unternehmensanleihen niedrigerer Qualität ("High Yield") profitiert. Aber auch Unternehmensobligationen höherer Qualität ("Investment Grade") und Schuldverschreibungen aus den Schwellenländern ("Emerging-Markets") hätten vom verbesserten Marktumfeld profitiert und ein klares Plus erzielt.

Im beschriebenen Marktumfeld habe der Fonds eine positive Wertentwicklung erzielt und dabei besser abgeschnitten als das abgebildete Marktsegment. Zwar sei die gegenüber dem Marktdurchschnitt kürzere Portfolioduration in einem Umfeld rückläufiger Renditen nachteilig gewesen. Dies habe jedoch durch eine erfolgreiche Titelauswahl überkompensiert werden können. Hier habe sich insbesondere die Übergewichtung von Anleihen mit einem "BB"-Rating als erfolgreich erwiesen. Daneben habe auch die Positionierung auf der Zinskurve positiv zur relativen Wertentwicklung des Fonds beigetragen.

Gegen Ende des Monats habe die Duration (mittlere Kapitalbindungsdauer) des Fonds 6,6 Jahre betragen. Damit habe sie weiterhin deutlich unterhalb des Marktdurchschnitts gelegen. Im Laufzeitenbereich habe das Fondsmanagement einen Akzent auf das 5 bis 7-jährige Durationsband gesetzt. Dagegen sei der 7 bis 10-jährige Bereich untergewichtet worden. Die mittlere Kreditqualität der Titel habe mit BBB- im Investmentgrade-Bereich (Einstufung gemäß Standard & Poor's) gelegen, was dem Niveau des Marktdurchschnitts entsprochen habe. Dabei sei das "BB"-Segment weiterhin zulasten des "BBB"-Bereichs übergewichtet worden.

Auf Länderebene hätten Schwerpunkte in Russland, Venezuela, Mexiko und der Türkei gelegen. Daneben seien auch Titel aus Indonesien und Brasilien relativ stark berücksichtigt gewesen. Von geringerer Bedeutung seien Engagements in Ländern wie Kolumbien oder Peru gewesen. Schwellenlandwährungen seien weiterhin nur sehr selektiv im Portfolio vertreten gewesen. Hier hätten die Analysten insbesondere auf das Aufwertungspotenzial des Mexikanischen Peso gesetzt. Kleinere Positionen hätten zudem im Brasilianischen Real sowie dem Russischen Rubel bestanden.

Mit Blick auf die historisch immer noch sehr niedrigen Renditen in den Industriestaaten erscheine das Chance-/Risikoverhältnis erstklassiger Staatsanleihen weiterhin unattraktiv. Hochwertige Staatspapiere dürften ungeachtet niedriger Verzinsung für bonitätsorientierte Anleger weiterhin als Stabilitätsanker wichtig bleiben. Aus Renditesicht vorteilhaft würden Anleihen aus fundamental robusten Schwellenländern erscheinen.

Die Wachstumssorgen sowie die Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs in China und den USA hätten zuletzt vor allem auf Schwellenlandanleihen gelastet. Ebenso seien hier nach der guten Entwicklung der Vorjahre Gewinnmitnahmen zu erkennen gewesen. Während die Kursschwankungen kurzfristig hoch bleiben dürften, würden strukturelle Aspekte langfristig unverändert für dieses Segment sprechen. Die meisten Emerging-Markets würden sich im Vergleich zu den Industrieländern durch höheres Wachstumspotenzial und robustere Fundamentaldaten auszeichnen. (06.09.2013/fc/a/f)

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