24.06.2013 14:49

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Allianz Wachstum Euroland-Fonds: 05/2013-Bericht, leicht an Wert zugelegt, jedoch weniger stark als Gesamtmarkt


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz Wachstum Euroland - A - EUR (Allianz Wachstum Euroland A (EUR)) engagiert sich vorwiegend an den Aktienmärkten des Euroraums, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Dabei konzentriere er sich auf Titel, deren Wachstumspotenzial nach Ansicht des Fondsmanagements im aktuellen Kurs nicht hinreichend berücksichtigt sei (Growth-Ansatz). Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften.

Im Mai habe der Fonds (in US-Dollar gemessen) an Wert zugelegt, jedoch weniger stark als der Gesamtmarkt. Die unterdurchschnittliche Entwicklung in der Berichtsperiode sei auf die Einzeltitelauswahl zurückzuführen gewesen, wobei die Sektorallokation positiv gewesen sei. Positionen, die die Wertentwicklung im Mai am stärksten belastet hätten, seien Adobe Systems, AT&T, AbbVie, Pfizer und Schlumberger gewesen.

Auf der anderen Seite hätten Boeing, EMC Corp., MetLife, Northern Trust sowie das Nichthalten von Coca Cola die höchsten positiven Beiträge erbracht. Auf Sektorebene habe die relative Entwicklung an der Übergewichtung bei Telekommunikationstiteln sowie der Untergewichtung bei Finanzwerten gelitten. Die Untergewichtung bei Versorgern und die Übergewichtung bei Industriewerten habe sich als vorteilhaft erwiesen. Insgesamt habe die Sektorallokation positiv zum Ergebnis beigetragen.

Aktienanlagen würden aus fundamentaler Sicht weiterhin aussichtsreich erscheinen. So dürfte das Wirtschaftswachstum in den USA angesichts der verbesserten Arbeitsmarktlage und steigender Immobilienpreise intakt bleiben. In Japan würden sich die Zeichen einer konjunkturellen Erholung mehren - nicht zuletzt weil die Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Exportindustrie durch die Abwertung des Yen gestiegen sei. In Europa seien trotz noch vorherrschender Rezessionstendenzen erste Verbesserungen auch außerhalb Deutschlands zu sehen. Dies alles spreche dafür, dass die Weltwirtschaft auf Erholungskurs bleibe.

Zusätzliche Unterstützung dürften die Aktienmärkte durch das große Gewinn- und Liquiditätspolster vieler Unternehmen erhalten, das für Dividendenausschüttungen und für Übernahmen verwendet werden könne. Die Aktienbewertungen würden insgesamt gesehen moderat erscheinen. Nicht zuletzt dürfte die expansive Geldpolitik der Notenbanken das Interesse der Anleger an Aktienanlagen stärken. Allerdings könnte eine Kombination aus optimistischer Stimmung, schwächeren Wirtschaftsdaten und ungünstigen politischen Nachrichten zu Rücksetzern führen.

Während das Konsumentenvertrauen zugenommen habe, würden einige Frühindikatoren noch auf anhaltende rezessive Tendenzen im Euro-Währungsraum hindeuten, insbesondere in den Peripheriestaaten. Zwar habe die Leistungsbilanz der Eurozone zuletzt einen Überschuss ausgewiesen, jedoch sei die Staatsverschuldung weiter gestiegen und auch die laufenden Haushaltsdefizite seien vielerorts höher ausgefallen als geplant.

Im weiteren Jahresverlauf sollte die Belastung der öffentlichen Haushalte in vielen Peripheriestaaten aber nachlassen. Zudem dürfte sich die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank stabilisierend bemerkbar machen. Die Aktienbewertungen würden vergleichsweise moderat erscheinen und ein Großteil der politischen Risiken scheine bereits in den Kursen berücksichtigt zu sein.

Aussichtsreich würden unverändert solche Unternehmen erscheinen, die über strukturelle Wachstumstreiber verfügen würden, die ihre Produkte weitgehend konjunkturunabhängig absetzen könnten und eine gute Wettbewerbsposition aufweisen würden. Sie würden häufig über überlegene Geschäftsmodelle verfügen bzw. von langfristigen Wachstumstrends profitieren und damit selbst in schwierigen Marktphasen die Aussicht auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung bieten. (24.06.2013/fc/a/f)

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