12.04.2013 15:28
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Aragon-Vorstände bauen Beteiligung aus

Zeichnung von Aktien im Wert von fünf Millionen Euro soll Langfristigkeit des Engagements unterstreichen.

Die Kapitalerhöhung des Finanzdienstleistungsunternehmens Aragon AG nimmt Formen an: Die Vorstandsmitglieder Dr. Sebastian Grabmeier und Ralph Konrad wollen neue Aktien im Wert von fünf Millionen Euro zeichnen. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, ist damit die Zeichnung von mindestens zwei Millionen Aktien der angebotenen 3,62 Millionen Aktien gewährleistet.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Grabmaier und Konrad im Zuge eines Management-Buyouts die Übernahme der Anteile der Angermayer, Brumm und Lange Unternehmensgruppe (ABL-Gruppe) in Höhe von 40,7 Prozent des Grundkapitals angekündigt (FundResearch berichtete). Dieser Management-Buyout ist juristisch noch nicht vollzogen. Er bedarf noch der Zustimmung des Bundesamtes für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): „Der geplante Buyout und unser zusätzliches Invest­ment von fünf Millionen Euro unterstreichen die Langfristigkeit unseres Engagements“, erläutert Grabmaier. „Wir sind zuver­sicht­lich, dass Aragon nach der notwendigen bilanziellen Bereinigung im Geschäftsjahr 2012 schnell wieder zu alter Stärke zurückfinden wird.“

Grabmeiers und Konrads Schritt ist ebenso mutig wie unausweichlich: Der für den Buyout vorge­se­hene Anteil der ABL-Gruppe wird nach der Kapitalerhöhung auf etwa 27 Prozent sinken. Die nun aus der Kapitalerhöhung über­nom­menen 2,0 Millionen Aktien dürften dazu führen, dass die beiden Vorstände nach Buyout und Zeichnung der neuen Aktien jeweils knapp 25 Prozent des Grundkapitals halten werden. Gemeinsam läuft das auf eine Beteiligung der beiden von knapp unter 50 Prozent an den Aktien der Aragon AG hinaus. Die liquiden Mittel kommen zu rechten Zeit: „Die Gesellschaft hat bei ihrer Liquiditätsplanung für die Finanzierung ihrer allgemeinen Geschäftstätigkeit einen Finanzierungsbedarf in Höhe von insgesamt TEUR 5.000 ermittelt", so der vorliegende Wertpapierprospekt. 

Vor der nun laufenden Kapitalerhöhung war die AXA Lebensversicherung mit 27,2 Prozent zweit­größter Aktionär. Citigroup Financial Products besaß 10,1 Prozent der Anteile, die Credit Suisse 6,8 Prozent. Die übrigen 15,2 Prozent waren in Streubesitz. Offen war zu Redaktionsschluss noch, ob und wie sich die bisherigen Aktionäre an der Kapitalerhöhung beteiligen werden.

Zur Kapitalerhöhung

Die Zeichnungs- und Bezugsfrist für die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung läuft vom 8. April 2013 bis 24. April 2013. Insgesamt bietet das Unternehmen bis zu 3.616.658 neue Aktien zu einem Emissionspreis von jeweils 2,50 Euro an. Das Grundkapital der Gesellschaft wird somit von derzeit 7.233.316 Euro auf bis zu 10.849.974 Euro erhöht werden. Der Emissionspreis entspricht dem Bezugspreis der neuen Aktien im Rahmen des Bezugsangebots. Die neuen Aktien werden den Aragon-Aktionären jeweils in einem Verhältnis 2 zu 1 angeboten. Je zwei Altaktien berechtigen also zum Bezug einer neuen Aktie. Ein Bezugsrechtshandel findet nicht statt.

(PD)

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