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14.02.2010 15:00

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ASIEN

Ostasien: Die besten Fonds für die Top-Anlageregion



Shanghai steht für das Wachstum Chinas
Während der Westen gegen die Rezession kämpft, wachsen die ostasiatischen Schwellenländer schon wieder rasant. Anleger können davon profitieren - mit den richtigen Fonds

von EURO-Redakteur Matthias Fischer

Aus Sicht des Abendlandes ging die Sonne in Asien schon immer etwas früher auf. Das gilt inzwischen auch wirtschaftlich: Die Region mausert sich zunehmend zum globalen ökonomischen Zugpferd. Gerade erst hat die Asiatische Entwicklungsbank ADB ihre Einschätzung des Wirtschaftswachstums für die Region verbessert. Für die zehn südostasia­tischen Staaten der Gemeinschaft ASEAN plus China (diese elf Staaten fasst die ADB unter dem Begriff Emerging East Asia zusammen) hat sie ihre Wachstums­prognose von zuvor 6,3 Prozent auf 6,8 Prozent hochgeschraubt. Zum Vergleich: Für die Europäische Union rechnet die EU-Kommission mit schlappen 0,7 Prozent Wachstum 2010. Diese deutliche Differenz ist alles andere als eine Ausnahme: Wie der Chart zeigt, hat Emerging East Asia die Wachstumsraten der Eurozone seit 2004 regelmäßig übertroffen.

„Die aufstrebenden ostasiatischen Länder erholen sich stark und die Wachstumsraten für 2010 dürften schon wieder leicht über den Raten des Jahres 2008 liegen“, sagt Jong-Wha Lee, Chefvolkswirt der ADB. Die stärkste Erholung legt dabei Thailand hin, das im Jahr 2008 um 2,5 Prozent zulegte, dann 2009 mit einem Minus von drei Prozent kräftig in die Rezession abstürzte und 2010 mit einem Plus von 3,5 Prozent vermutlich wieder vehement zulegen kann. Womit Thailand allerdings immer noch am unteren Ende der Tigerstaaten streunt: Gemäß den ADB-Prognosen dürften Malaysia mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 4,5 Prozent, Indonesien (plus 5,4 Prozent), Laos (plus 5,7 Prozent) und Vietnam (plus 6,5) Prozent die ökonomische Rangliste anführen. Sie alle profitieren vom rasant wachsenden Giganten China, der nach den ADB-Prognosen im kommenden Jahr um 8,9 Prozent zulegen wird.

Lee spricht denn auch von einer „V-förmigen“ Erholung. „V“ – das steht für rasantes Wachstum, Absturz und schnelle Erholung. Und Lee meint damit nicht nur die Staaten in Emerging East Asia, sondern auch die Gruppe der bereits industrialisierten asiatischen Staaten, zu denen Hongkong, Korea, Singapur und Taiwan zählen. Vor allem für Korea und Singapur ist die ADB, die ihren Sitz in der philippinischen Hauptstadt Manila hat, optimistisch: Beiden prognostiziert sie für das kommende Jahr ein Wachstum um die 4,5 Prozent – und damit rund einen Prozentpunkt mehr als den chinesischen Regionen Hongkong und Taiwan.

Lesen Sie, wie Privatanleger am besten in Asien investieren

Bildquellen: istockphoto
Seite: 12

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