BB African Opport. chancenreich und interessant
Sankt Augustin (aktiencheck.de AG) - Der BB African Opportunities (Bellevue Funds (Lux) - BB African Opportunities B EUR) ist chancenreich und interessant, so die Experten von "FONDS im Visier".
In den letzten beiden Jahren seien zahlreiche afrikanische Regionenfonds aufgelegt worden. Dass es nicht noch mehr gewesen seien, dürfte vor allem daran liegen, dass der afrikanische Markt als vergleichsweise eng und unterwickelt beurteilt werde. Wer Afrika stärkere Beachtung schenken wolle, müsse entsprechende Regionenfonds beimischen und werde, wie die Entwicklung der Teilmärkte seit Jahresanfang zeige, mit positiven Diversifikationseffekten belohnt.
Der BB African Opportunities von Bellevue Asset Management sei eine interessante Alternative. Er werde von Malek Bou Diab und seinen Frontier-Market-Team-Mitgliedern Alexander Shalash und Elena Ogram gemanagt. Die drei seien mit politischen, ökonomischen und kulturellen Besonderheiten vor Ort vertraut, würden die handelnden Personen und Unternehmen kennen und seien in der effizienten Abwicklung von Transaktionen an den engen lokalen Aktienmärkten geübt. Sie würden Trends identifizieren, die fundamentalen Entwicklungen von Sektoren analysieren, Manager und Firmen vor Ort besuchen und mit lokalen Brokern kooperieren. So würden sie das Anlageuniversum von rund 1.000 Titeln auf etwa 50 bis 70 Werte reduzieren, die den Weg in das Portfolio fänden.
Seit der Fonds im Sommer 2009 aufgelegt worden sei, habe er den Index DJ Africa Titans bis heute mit einer Wertentwicklung von rund 36% bei deutlich niedriger Volatilität um rund 10% outperformen können. Südafrika komme im Fonds im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten "nur" eine Gewichtung von 17% zu. Rund ein Drittel des Fondsvermögens sei jeweils in Ägypten und Nigeria investiert. Kleinere Positionen in Ghana (6%), Zambia (4%), Tunesien, Kenia und Marokko würden das Portfolio abrunden. Und auch bei der Sektorallokation gehe man andere Wege als die Konkurrenz. Metalle und Rohstoffe würden lediglich rund 20% des Portfolios ausmachen. Der Finanzsektor, auf den etwa 40% des Fondsvolumens entfallen würden, sei am stärksten gewichtet.
Mit gerade einmal rund 20 Mio. Euro ist der BB African Opportunities, ähnlich wie der afrikanische Markt selbst, eher als ein Frontier-Investment anzusehen, aber chancenreich und interessant, so die Experten von "FONDS im Visier". Ein Engagement empfehle sich Anlegern, die sich nicht auf BRIC beschränken wollten, als kleinere Beimischung, die auf dem Wege des Sparplans errichtet werden sollte. (Ausgabe 11 vom 08.06.2010) (08.06.2010/fc/a/f)


