04.02.2013 12:09

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BNP Paribas L1 Equity Best Selection Euro-Fonds: Europäische Unternehmen steigern ihre Ausfuhren weltweit


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Aussichten für europäische Aktien sind gut, sagt Andrew King, Fondsmanager des BNP Paribas L1 Equity Best Selection Euro-Fonds (BNP PARIBAS L1 Equity Best Selection Euro D) bei BNP Paribas Investment Partners.

"Viele europäische Unternehmen stehen besser da als ihre Pendants aus anderen Industrieländern. Europa ist Heimat zahlreicher Global Player, 60 davon sind Weltmarktführer in ihrer jeweiligen Branche, beispielsweise Unternehmen aus der Automobil- oder Luxusgüter-Industrie. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird außerhalb Europas erzielt, zunehmend in den Schwellenländern. Damit gleichen sie die Wachstumsschwäche der europäischen Wirtschaft aus."

Europäische Unternehmen hätten in einem anspruchsvollen Umfeld im vergangenen Jahr eine Nettoumsatzrendite von durchschnittlich sieben Prozent eingefahren. Diese liquiden Mittel stünden ihnen für Dividenden, Investitionen oder für Zukäufe zur Verfügung. "Neben der soliden Verfassung der Unternehmen spricht aber noch ein weiteres Argument für den europäischen Aktienmarkt", erläutere King. "Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) des MSCI-Europe 2012 ist mit 10,7 deutlich niedriger als etwa der S&P 500 mit 12,7 oder der Nikkei-Index mit 13. Damit sind die europäischen Titel deutlich günstiger als vergleichbare Titel aus Amerika oder Asien."

In Europa habe die Dividendenrendite im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 4,7 Prozent doppelt so hoch gelegen wie in den USA. Auch die Verzinsung deutscher zehnjähriger Staatsanleihen habe da nicht mithalten können: Sie habe mit unter zwei Prozent sogar deutlich unter der Inflationsgrenze gelegen. Die Differenz zwischen Dividendenrenditen und Anleihenrenditen sei in den vergangenen 40 Jahren nur selten höher gewesen. In Verbindung mit ihrer hohen Liquidität seien sie somit eine ernsthafte Alternative zu Staatsanleihen.

King sehe rentable Unternehmen in Branchen mit hohen Markteintrittshürden. Hier seien Unternehmen eher in der Lage, Preise durchzusetzen und schwierige Marktphasen zu bestehen - und würden oft höhere Gewinne als Unternehmen in stärker fragmentierten Branchen erzielen. Um den Konzentrationsgrad eines Sektors zu bestimmen, verwende King den von amerikanischen Ökonomen entwickelten Herfindahl-Hirschman-Index. (04.02.2013/fc/a/f)

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