07.08.2013 10:29
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Baring ASEAN Frontiers Fund konnte sein verwaltetes Vermögen auf über EUR 587 Mio. steigern

Boston (www.fondscheck.de) - Steigende Direktinvestitionen von multinationalen Unternehmen und starke Gewinnwachstumsprognosen treiben, laut Baring Asset Management (Barings), der internationalen Investmentgesellschaft, die Anlagechancen in der ASEAN-Region an, so die Experten von Baring Asset Management im Kommentar zum Baring ASEAN Frontiers Fund (Baring ASEAN Frontiers Fund (USD)).

Die Nettozuflüsse ausländischer Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment - FDI) in die ASEAN-Region seien im Zeitraum der Jahre von 2000 bis 2011 um 400% angestiegen. Sie hätten vor allem in den vergangenen drei Jahren eine so starke Dynamik erreicht, dass das Volumen der ausländischen Bruttodirektinvestitionen in Südostasien dem Chinas entsprochen hätten. Dieses Niveau an internationalen Investitionen verspreche Gutes für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung, insbesondere was den positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Wohlergehen und auf die Konsumausgaben angehe, so glaube man bei Barings.

Seit Auflegung am 1. August 2008 bis zu seinem fünften Jahrestag habe der Baring ASEAN Frontiers Fund sein verwaltetes Vermögen auf mehr als EUR 587 Mio. steigern können. Bis zum 2. August 2013 habe der Fonds seit seiner Auflegung einen Ertrag von 14,41% in EUR (Stand 05.08.2013) erwirtschaftet und damit seinen Referenzindex übertroffen, der im gleichen Zeitraum um 14,20% zugelegt habe. Ziel des Fonds sei es, ein langfristiges Kapitalwachstum der Vermögenswerte zu erzielen, indem er in asiatische Unternehmen investiere, die von Wirtschaftswachstum und -entwicklung in der Region profitieren sollten.

SooHai Lim, Investmentmanager des Baring ASEAN Frontiers Fund, sage: "Wir sehen weiterhin sehr gute Wachstumsaussichten in der ASEAN-Region. Multinationale Unternehmen ziehen vermehrt eine so genannte "China+1-Strategie" zur geografischen Diversifizierung ihrer Produktionsstandorte in Betracht. Dies wird teilweise durch die Spannungen der letzten zwölf bis 18 Monate zwischen Japan und China vorangetrieben, aufgrund derer eine Verlagerung der Fertigung oder eine Diversifizierung der Produktionsstätten zu einer immer wichtigeren Überlegung wird, um die Auswirkungen weiterer politischer Spannungen zu reduzieren, falls diese wieder auftreten sollten."

Bei Barings hebe man außerdem hervor, dass bestimmte Länder der ASEAN-Region, wie beispielsweise die Philippinen, im Jahresvergleich ein stärkeres BIP-Wachstum (7,8%) aufweisen würden als China. Des Weiteren sei dem Unternehmen zufolge Thailand immer noch äußerst attraktiv. Das Land verzeichne die höchsten Gewinnzuwächse der Region, mit einem besonders robusten Wachstum im Finanzsektor.

Soohai Lim kommentiere: "Manche Länder der Region haben Bedenken über ein gesamtwirtschaftliches Ungleichgewicht ausgelöst, wie etwa das Leistungsbilanzdefizit in Indonesien. Im Fall von Indonesien geht die Regierung einige Themen jedoch bereits mit Hilfe von Reformen an, wie am Beispiel der im Juni beschlossenen Subventionssenkung von Kraftstoffen oder der Anhebung der Zinsen zur Währungsstabilisierung zu erkennen ist.

Das BIP Indonesiens ist mit USD 1 Billion recht groß, wodurch es stabil und belastbar ist. Und auch wenn kurzfristige Bedenken vorhanden sind, stellen Volkswirtschaften mit einer solchen Größe und einem solchen Einfluss unserer Ansicht nach gute langfristige Anlagechancen dar.

Mittel- bis langfristig sind wir in Bezug auf Südostasien optimistisch eingestellt und regionale Aktienmärkte sollten unserer Einschätzung nach in den nächsten Jahren gute Erträge erwirtschaften können. In dieser Hinsicht stellt die jüngste Korrektur sogar eine gute Gelegenheit für Anleger dar, die die vorherige starke Wertentwicklung verpasst haben." (07.08.2013/fc/a/f)

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