13.11.2012 11:18
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Baring Dynamic Emerging Markets-Fund: Wertzuwachs von 10,33% seit Ende Juni 2011

Wien (www.fondscheck.de) - Um die Schwankungsanfälligkeit der Schwellenländermärkte besser managen zu können, hat Barings den Baring Dynamic Emerging Markets Fund (Baring Dynamic Emerging Markets Fund A (EUR)) entwickelt, so die Experten von "e-fundresearch.com".

Wie es der Fondsname andeute, dürfe das Fondsmanagement dynamisch zwischen den Assetklassen Schwellenländeraktien, -anleihen und -währungen allokieren.

Ob die hohen produktiven Wachstumsraten, die günstige demographische Entwicklung oder wichtiges Trends wie die Urbanisierung - die fundamentalen Rahmenbedingungen würden bekanntlich in den Schwellenländern stimmen. "Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals sollte daher im Durchschnitt auch höher sein, als in den entwickelten Ländern", so Martin Dilg, Senior Relationship Manager Baring Asset Management.

Gerade aufgrund der Schuldenproblematik in den Industrienationen und der damit zusammenhängenden schwachen Wachstumsprognosen, komme den aufstrebenden Volkswirtschaften - was das globale Wachstum betreffe - eine immer größere Bedeutung zu. Allerdings räume Dilg ein, dass die Emerging Markets auch nicht vollständig vor externen Schocks gefeit seien. "Nichtsdestotrotz sollten sie weiter outperformen."

Angesichts der gegebenen Anfälligkeit der Emerging Markets für Schwankungen, die sich bekanntlich in der Vergangenheit mitunter sehr stark auf die Performance einschlägiger Wertpapiere ausgewirkt hätten, sei nach Angaben von Dilg ein kontrollierter Ansatz notwendig. "Denn Schwellenländeraktien und -bonds weisen eine hohe Korrelation auf", warne der Barings-Experte.

"Ziel ist die Erzielung aktienähnlicher Renditen aber mit lediglich 70% der Aktienvolatilität", gebe Dilg die Marschrichtung vor. Um die Volatilität zu kontrollieren und das Fondsvermögen zu schützen, sei es dem Fondsmanagement erlaubt bis zu 30% in Industrienationen-Staatsanleihen zu investieren. Aktuell würden sich unter anderem etwa australische Staatsanleihen im Portfolio befinden.

Im Rahmen des Investmentprozesses werde laut Dilg eine Strategie für den Zeitraum von zehn Jahren festgelegt, die jedoch jährlich hinterfragt werde. "Was auf Sicht von zehn Jahren realistisch erscheint, muss nicht unbedingt auf Jahressicht funktionieren." Die aktuelle zehnjährige Positionierung: Gold (4%), asiatische Bonds (10%), asiatische Aktien (35%), EMEA Bonds (21%), EMEA Aktien (13%), lateinamerikanische Bonds (10%), lateinamerikanische Aktien (13%).

Das 2002 gegründete Multi Asset Team werde von 87 Investment Managern unterstützt. Dazu würden auch 35 Emerging Markets-Spezialisten gehören. Die durchschnittliche Investmenterfahrung liege bei 19 Jahren - Dilg spreche von einem "tiefen Verständnis für Risiko, Gewinne sowie Korrelationen". Insgesamt würden bei Barings im Bereich dynamische Asset Allokation 6,7 Milliarden Pfund verwaltet.

Der von Hartwig Kos gemanagte Baring Dynamic Emerging Markets Fund habe seit seiner Auflegung Ende Juni des Vorjahres ein Plus von +10,33 Prozent (per 7. 11. 2012) vorzuweisen. Zuletzt habe Kos nach eigenen Angaben die Laufzeiten westlicher Staatsanleihen etwas reduziert und die Positionierung in Schwellenländerwährungen erhöht.

"Gegen Ende September verlängerten wir dann die Laufzeiten der Schwellenländeranleihen. Insgesamt haben diese Veränderungen das Risiko im Portfolio nur leicht erhöht", so Kos weiter. Übermäßiges Risiko sei weiterhin nicht angesagt: "Wir werden an unserer defensiven Positionierung festhalten und nur sehr selektiv Veränderungen vornehmen." (13.11.2012/fc/a/f)

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