15.01.2013 16:08

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Baring Eastern Europe Fund hat ein gutes Jahr hinter sich


Boston (www.fondscheck.de) - Der Baring Eastern Europe Fund (Baring Eastern Europe Fund (USD)) hatte ein gutes Jahr 2012 mit einer Wertentwicklung von 25,08% in USD per 31.12.2012, so die Experten von Baring Asset Management.

Damit habe der Fonds seine Vergleichsgruppe um 1,38% übertroffen. Ghadir Abu Leil Cooper sei seit 2002 die Fondsmanagerin des Baring Eastern Europe Fund und leite auch das Emerging Europe, Middle East and Africa Equity Team. Die promovierte Physikerin gebe nachfolgend einen Ausblick für die osteuropäischen Länder für das Jahr 2013.

Die Experten hätten eine positive Einstellung hinsichtlich der aufstrebenden europäischen Länder. Obwohl die Wachstumsdynamik in diesen Ländern geringer sei, so würden sie doch von Russland und der Türkei, aufgrund der größeren Binnenwirtschaften, ein wesentlich höheres Wachstum als von Zentraleuropa erwarten. In Zentraleuropa werde Polen nach Meinung der Experten ebenfalls von einem starken binnenwirtschaftlichen Wachstum gestützt. Insgesamt hätten Anleger im Jahr 2013 mit Blick auf Osteuropa Grund zum Optimismus. Die wachsende Mittelschicht ist mittel- bis langfristig ein positiver Einflussfaktor für die Region und der stabile Ölpreis sollte darüber hinaus die russische Wirtschaft erheblich ankurbeln.

Hauptsächlich bestehe die Attraktivität von Schwellenländern in ihren relativ hohen Wachstumsraten. Der Internationale Währungsfonds prognostiziere ein Wirtschaftswachstum insgesamt, für aufstrebende und entwickelte Volkswirtschaften, für das Jahr 2013 von 5,6%. Dem gegenüber stehe die Prognose isoliert für die Industrieländer weltweit von lediglich 1,5%. Demzufolge würden die Experten glauben, dass Anleger auf der Suche nach Wachstumswerten in ihren Investmentportfolios eine Allokation in Schwellenländeranlagen in Betracht ziehen sollten. Für ihre Region erwarten die Experten von Baring Asset Management zwar ein nicht ganz so hohes Wachstum wie das oben genannte, aber für Russland und die Türkei dürfe das Wachstum dieses Jahr bei 3 bis 4% liegen.

Treiber für dieses Wachstum seien unter anderem der Export von produzierten Waren oder natürlichen Ressourcen, Industrialisierung und Infrastrukturentwicklungen und zunehmend auch das Wachstum der Mittelschicht, die die Konsumausgaben fördere. Wie bereits erwähnt, sei der zuletzt genannte Punkt ein wichtiger Entwicklungsschritt und zugleich ein Zeichen für die erzielten Fortschritte in vielen dieser Volkswirtschaften. Er könnte für viele weitere Jahre unterstützend auf die konsumbezogenen Industriebereiche in den aufstrebenden europäischen Ländern wirken.

Russland habe beispielsweise mit umfangreichen Infrastrukturprojekten begonnen. Die Behörden im Land hätten erhebliche Geldsummen für die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2014 und die Fußballweltmeisterschaft 2018 zugesagt. Nach Ansicht der Experten von Baring Asset Management werden sich diese Faktoren auf das Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren auswirken. (Ausgabe vom 11.01.2013) (15.01.2013/fc/a/f)

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