18.01.2013 16:28
Bewerten
 (2)

Besser geht’s nicht!? Unser Rückblick 2012 sowie Einschätzung der Marktentwicklung in 2013

Nicht viele Anleger hatten vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise sowie globalen Rezessionsängsten mit so einem positiven Jahr für risikobehaftete Titel gerechnet.

Nach einem starken ersten Quartal kehrte an den Kapitalmärkten zunächst einmal Ernüchterung ein. Die Sorge um die südlichen Euro-Staaten erhielt neue Nahrung, insbesondere Spanien geriet hier unter Druck. Der unklare Wahlausgang in Griechenland verstärkte die Ängste vor einem Euro-Austritt Griechenlands. Zu schwachen Konjunkturdaten, sowohl aus Euroland als auch den USA, gesellten sich verstärkt Sorgen um Italien und besonders Spanien, deren Anleihen-Renditen historische Höchstmarken seit Einführung des Euro erreichten. In dieser angespannten Marktlage kam die Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi, die EZB werde alles tun, um den Euro zu erhalten, im Juli gerade rechtzeitig. Eine von der EZB unter bestimmten Bedingungen in Aussicht gestellte Unterstützung bei der Refinanzierung von Ländern wie Spanien und Italien durch Ankäufe kurzlaufender Staatsanleihen dieser Länder ließ die Märkte aufatmen. Auch die Ankündigung der US-Notenbank von weiteren geld - politischen Programmen trieb die Aktienkurse in Übersee auf neue 4-Jahres-Höchststände.

Im vierten Quartal bewegten sich die Kapitalmärkte dann in ruhigerem Fahrwasser nach oben. Robuste Konjunkturdaten aus den USA stützten, wogegen der ifo-Index mit dem niedrigsten Stand seit Februar 2012 enttäuschte. Aus China kamen schwächere Konjunkturdaten und der IWF nahm seine globale BIP-Prognose zurück. Die Marktteilnehmer sahen jedoch eher die positiven Signale wie z.B. die Bestätigung des Ratings von Spanien durch die Ratingagentur Moody´s. Gegen Jahresende nahm die Nervosität an den Märkten wieder etwas zu, da die unterschiedlichen Mehrheitsverhältnisse im Senat und dem Repräsentantenhaus in den USA das Land auf die „Fiskalklippe“ zusteuern ließ (eine Kombination aus automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zum Jahreswechsel), die die USA in eine erneute Rezession zu stürzen drohte.

Der vollständige Marktkommentar im pdf-Dokument

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX startet schwächer -- Asiens Börsen leichter -- BASF steigert Quartalsergebnis deutlich -- RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund

British-Airways-Mutter IAG macht trotz Brexit mehr Gewinn. Kinnevik begründet Rocket Internet-Anteilsverkauf mit Interessenkonflikt. EU dürfte Megafusion von Dow und Dupont mit Zugeständnissen durchwinken. SAFRAN mit Umsatz- und Gewinnplus. Streit um Roboterwagen-Technik: Alphabet-Tochter verklagt Uber.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Nordex AGA0D655
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Kohl`s Corp.884195
Rocket Internet SEA12UKK
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Wirecard AG747206
E.ON SEENAG99