07.06.2013 15:16
Bewerten
(3)

Böser Brief an Deka und Union

Verbraucherschützer mahnen Fondsgesellschaften ab. Streitpunkt sind Formulierungen zu Performance-Fees. Weitere Gesellschaften im Visier?

Absender der Abmahnungen sei die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, berichtet "Handelsblatt online". Die Briefe seien bereits Anfang Mai bei den beiden Gesellschaften eingegangen. Konkret gehe es um einige wenige Flagship-Fonds, wie den Deka-Fonds und den UniEuroAktien. Beanstandet werden bestimmte Formulierungen im Zusammenhang mit sog. Performance-Fees (erfolgsabhängige Gebühren, die von der Wertentwicklung des Fonds abhängen).

Da Performance Fees nach Anlegerrecht legitim sind, mahnen die Verbraucherschützer vermeintlich unverständliche Passagen in den Geschäftsbedingungen ab. Anhand der Deka-Formulierungen könne der Verbraucher nicht erkennen, wieviel genau er zu bezahlen habe. Begriffe wie "Outperformance" seien nicht eindeutig genug formuliert. Bei den betroffenen Union-Fonds gehe es um ähnliche Dinge. Auch hier fehlen laut Verbraucherschützer wichtige Angaben für Anleger. So gebe es keine genaue Berechnungsgrundlage der erfolgsabhängigen Vergütung.

Sprecher beider Gesellschaften wollten sich zu diesem Vorgang nicht äußern und verweisen darauf, dass man den Sachverhalt zunächst mit der Verbraucherzentrale besprechen bzw. klären wolle. Die betroffenen Fonds und die beanstandeten Formulierungen sind jedoch alle durch die Bafin geprüft worden. Bereits im Juli soll es eine Überarbeitung hierzu geben, heißt es.

Die Verbraucherschützer seien sich Ihrer Sache sicher. Man denke daran, auch andere Gesellschaften abzumahnen, werden deren Anwälte zitiert. Es gehe jedoch nicht darum, einzelne Fondsanbieter bloß zu stellen.

(DIF)

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Wall Street wenig bewegt -- BVB-Anschlag: Verdächtiger wettete auf Kursverlust -- Tesla ruft 53.000 Autos zurück -- Deutsche Bank zahlt weitere Millionenstrafe

US-Regierung verweigert Exxon Ausnahmeregel bei Russland-Sanktionen. Trump stellt weitere Finanzregeln auf den Prüfstand. IWF zurückhaltend bei neuen Griechenland-Zahlen. US-Richter billigt Milliarden-Vergleich zwischen VW und US-Justiz. EZB-Chef Draghi bekräftigt Forward Guidance zu Zinsen und Ankäufen. Frankreichs Unternehmen arbeiten vor der Wahl an einem Plan B. So ambitioniert sind Elon Musks Pläne für seine neue Firma Neuralink.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Investmentbanken mit den höchsten Einnahmen
Diese Geldhäuser wissen, wie man Geld verdient

Umfrage

Die Anleger sind besorgt um Wahlausgang in Frankreich. Erwarten Sie einen Sieg der Euro-Kritiker?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
adidas AGA1EWWW
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610
BayerBAY001