28.06.2013 15:03
Bewerten
 (0)

Commerz Real plant Verkauf ihrer Spezialfondsgesellschaft

Die Commerz Real AG hat einen Vertrag zum Verkauf ihrer Kapitalanlagegesellschaft Commerz Real Spezialfondsgesellschaft mbH (CRS) unterzeichnet. Erwerber ist eine Gesellschaft der europaweit tätigen Internos-Gruppe, die auf institutionelle Anleger fokussiert ist und ihre deutsche Geschäfts- und Investorenbasis deutlich ausbauen will. Von dem verwalteten Immobilienvermögen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro entfällt bereits heute der überwiegende Teil der Internos-Investments auf den deutschen Markt. Zugleich bekennt sich die Commerz Real weiter zum Geschäft mit institutionellen Investoren.

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bezüglich des Verkaufspreises und anderer Eckdaten der Transaktion haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Das Immobilienportfolio der neun Fonds der CRS umfasst 68 europäische Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikobjekte mit einem Gesamtvermögen von 1,6 Milliarden Euro. Die 2011 durch ein von der Commerz Real AG geführtes Investorenkonsortium erworbenen Amprion-Anteile (ehemaliges RWE-Höchstspannungsnetz) sind nicht Gegenstand der Verkaufstransaktion. Sie verbleiben als unternehmerische Beteiligung im Management der Commerz Real Gruppe. Die Commerz Real betrachtet den Bereich Infrastruktur weiter als attraktive Asset-Klasse und beabsichtigt, hier auch künftig Transaktionen zu tätigen.

Die CRS ist im Vergleich zu anderen Produktbereichen der Commerz Real weniger profitabel. Anbieter wie Internos, die sich auf den Spezialfondsmarkt fokussieren, haben hier einen Wettbewerbsvorteil. Der Verkauf der CRS bedeutet jedoch keinen Rückzug der Commerz Real aus dem institutionellen Anlagegeschäft. Die wesentlichen Stärken der Commerz Real liegen in der Strukturierung bedarfsgerechter Produktlösungen und im Assetmanagement. Davon werden institutionelle Investoren im Rahmen verschiedener Anlagestrukturen wie zum Beispiel Immobilien-Club-Deals künftig Asset übergreifend profitieren können.

Die Mitteilung im pdf-Dokument

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Dow fester -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende -- freenet, CTS, United Internet, Commerzbank im Fokus

CS erwägt angeblich Kapitalerhöhung statt IPO der Schweiz-Tochter. Chinesen sichern sich größeres Stück an der Deutschen Bank. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken. Mega-Dividende: Die reichste Frau Deutschlands wird noch reicher. Commerzbank rechnet mit Abwertung des Britischen Pfunds.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
Allianz840400
SAP SE716460
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
MediGene AGA1X3W0
BMW AG519000
BASFBASF11
Deutsche Lufthansa AG823212
Volkswagen St. (VW)766400