16.11.2012 09:22
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DKO-Lux-Renten Spezial-Fonds: Unternehmensanleihen statt Dividendentitel

Wien (www.fondscheck.de) - Sind Unternehmensanleihen die attraktiveren Dividendentitel? Für Tobias Spies, Manager des DKO-Lux-Renten Spezial , kann diese Frage mit "ja" beantwortet werden, so die Experten von "e-fundresearch.com".

"Die Frühindikatoren signalisieren eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung", so der Experte. In so einem Umfeld hätten sich Hochzinsanleihen in der Vergangenheit besser geschlagen als Aktien.

"Um seine Kaufkraft zu erhalten, muss man im aktuellen Umfeld bereit sein Risiko einzugehen", spreche Spies eine Tatsache an, mit der sich Investoren bis auf weiteres abfinden müssten. Seine Kaufkraft erhalten könne man etwa mit Unternehmensanleihen schwächerer Bonität. So würden etwa die Renditen fünfjähriger Titeln im CCC-Segment aktuell bei +10,57% liegen, im B-Segment bei +6,52%.

Die Ausfallsraten von High Yield-Unternehmensanleihen würden nach Einschätzung des Kohlhase-Fondsmanagers, trotz der wirtschaftlichen Stagnation, voraussichtlich nur "moderat" zunehmen. "Die Diskrepanz zwischen den erwarteten und implizierten Ausfallsraten ist hoch", sage er. So stehe der erwarteten Default Rate von 2,90% derzeit eine implizierte von 7,85% gegenüber.

Den Vergleich mit Aktien müssten Unternehmensanleihen nach Ansicht von Spies nicht scheuen - im Gegenteil: Seit 1983 habe etwa der Barclays US Corporate High Yield Index ein Plus von 1.237% vorzuweisen. Der S&P 500 habe es über denselben Zeitraum auf +782% gebracht. Wer also auf Hochzinsunternehmensanleihen gesetzt habe, habe sich über einen jährlichen Ertrag von +9,36% freuen können, Aktieninvestoren über +7,79%.

Wie sehe der Vergleich mit Aktien in Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum aus? Seit 1988 hätten US-Hochzinsanleihen in Rezessionsszenarien Zuwächse verzeichnet, während US-Aktien abgestürzt seien. Bei leichtem Wirtschaftswachstum hätten High Yield-Unternehmensanleihen die Nase vorn gehabt, ebenso bei keinem bzw. leicht zurückgehenden Wachstum. In Boomphasen hätten sich dagegen Aktien deutlich besser geschlagen.

Den Schwerpunkt im Portfolio würden aktuell auf Euro lautende Unternehmensanleihen bilden. "USD-Anleihen werden währungsgesichert", erkläre Spies. Insgesamt würden 57% der Titel ein Rating von "BB" bis "B" aufweisen, 21% eine Bonitätseinstufung von "A" bis "BBB". 6% der Anleihen würden dem CCC- bzw. D-Segment angehören, 7% würden über kein Rating verfügen. Die Top 3-Positionen seien derzeit Origin Energy, Stork und Bormioli.

Als Beispiele für Titel, mit denen man schöne Erträge habe einfahren können, führe der Kohlhase-Geschäftsführer den Molkereibetrieb Fage Dairy Industry sowie Intralot an - einem auf Hard- und Software für die Glückspielindustrie spezialisierten Unternehmen. Seit seiner Auflage Anfang Oktober 2008 habe der DKO-Lux-Renten Spezial Anlegern eine Performance von +58,04% gebracht. (16.11.2012/fc/a/f)

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