17.05.2013 14:48

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DWS Deutschland-Fonds: Bei deutschen Unternehmen brummt das Geschäft


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Trotz schwachen Wirtschaftswachstums im Euroraum bleibt man beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) zuversichtlich, so die Experten von DWS Investments im Kommentar zum DWS Deutschland .

Der Grund: Gerade einmal elf von 46 Branchen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, würden 2013 schlechtere Geschäfte als im Vorjahr erwarten. In 20 Verbänden würden sich dagegen die Unternehmen auf der Sonnenseite sehen. Die Manager dort würden damit rechnen, dass entweder die Produktion, der Umsatz oder das Ergebnis ein weiteres Mal steigen würden.

Zu den besonders optimistischen Branchen würden die Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft wie die Chemie oder der Maschinenbau zählen. Das Erfolgsgeheimnis: Die Unternehmen würden vier Fünftel ihrer Waren (bevorzugt) im außereuropäischen Ausland absetzen. Laut der IW-Umfrage möchten viele Unternehmen ihre Investitionen nochmals erhöhen und ihre Belegschaften zumindest stabil halten. 28 der 46 Verbände würden für ihre Unternehmen von gleich hohen Investitionen wie 2012 ausgehen. Neun würden sogar steigende Ausgaben erwarten.

Besonders gut seien viele Unternehmen aus der zweiten Reihe positioniert. So würden etwa die im MDAX-Index versammelten Unternehmen inzwischen rund 62 Prozent ihrer Umsätze außerhalb der Landesgrenze erwirtschaften. Trotzdem seien sie gegen Einbrüche der Weltkonjunktur in der Regel relativ gut gefeit, denn viele von ihnen seien in ihrer Nische Weltmarktführer.

Als "Hidden Champions" würden Experten diese Elite der hochspezialisierten Mittelständler bezeichnen. Ihr Know-how sei so einzigartig oder zumindest selten in der Welt, dass ihre Produkte und Dienstleistungen auch in raueren Konjunkturphasen heiß begehrt seien. Weltweit würden Wirtschaftsforscher knapp 3.000 Unternehmen zu dieser Kaste rechnen. Fast die Hälfte davon stamme aus Deutschland. Pro Einwohner gerechnet, werde die hohe Konzentration an hochinnovativen Schmieden in "Good Old Germany" noch deutlicher. Deutschland komme auf 16 Hidden Champions je eine Million Einwohner. Zum Vergleich: In Frankreich seien es 1,1, in den USA 1,2 und in Japan 1,7.

Die Deutschen würden jedoch noch in weiteren Disziplinen punkten. In einer Rangliste der EU-Kommission zur Innovationskraft der 27 EU-Mitglieder sei Deutschland erstmals auf Platz zwei gelandet. Nur Schweden schneide besser ab. Neben den Kriterien Investitionen in Wissenschaft und Produktentwicklung habe die Brüsseler Behörde auch untersucht, inwieweit es den Unternehmen gelinge, neue Marken und Produkte zu Geld zu machen. Und das gelinge immer besser. Offenbar auch, weil sich Deutschland gleichzeitig zur High-Tech-Hochburg mausere. "Wir alle denken ja, die USA seien weltweit führend im Export von Software", sage Bernd Venohr vom Institute of Management der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin. "Dem ist aber gar nicht so. Stattdessen ist es einmal mehr Deutschland."

Außerdem: Jedes siebte weltweit angemeldete Patent stamme aus Deutschland. Mit einem auf deutsche Aktien fokussierenden Fonds, wie dem mehrfach ausgezeichneten DWS Deutschland, könnten Anleger von der starken Kondition der deutschen Unternehmen profitieren. Das Anlageuniversum des Fonds sei der CDAX, der rund 550 Aktien enthalte. Fondsmanager Tim Albrecht lege dabei den Schwerpunkt auf große Standardwerte, investiere aber auch in die besten "Hidden Champions". (Ausgabe vom 16.05.2013) (17.05.2013/fc/a/f)

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