07.12.2012 10:59
Bewerten
(0)

DWS Deutschland-Fonds: Shopping-Paradies Deutschland

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der deutsche Verbraucher ist nicht wiederzuerkennen. Vom Sparen will er immer weniger wissen, so die Experten von DWS Investments im Kommentar zum DWS Deutschland .

Stattdessen steige die Bereitschaft, Geld auszugeben. Das zeige die jüngste Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). "Das sind gute Nachrichten für das beginnende Weihnachtsgeschäft", habe sich prompt Kai Falk, Sprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE), gefreut. Mindestens 80 Milliarden Euro würden die deutschen Einzelhändler im Weihnachtsgeschäft umsetzen, erwarte Falk.

Für die ungewöhnliche Konsumfreude seien mehrere Ursachen verantwortlich, sage GfK-Forscher Rolf Bürkle. Die Hauptgründe seien höhere Löhne, sinkende Inflation und der stabile Arbeitsmarkt. Deshalb hätten die deutschen Verbraucher mit einer steigenden Kaufkraft gerechnet und möchten mehr Geld für größere Anschaffungen locker machen. "Die Sparneigung der Deutschen ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. In gewisser Weise findet jetzt bei der Geldanlage eine Umschichtung statt", erkläre Bürkl. Statt bei negativen Realzinsen auf den Konto zu versauern, würde das Geld heute immer häufiger in Immobilien, Gold oder wertvollen Schmuck investiert. Oder es werde richtig konsumiert - "bevorzugt in Form von langlebigen Gebrauchsgütern mit bleibendem Wert wie Möbel, Wohnaccessoires oder die Renovierung der eigenen vier Wände", so Bürkl.

Die bessere finanzielle Lage der deutschen Verbraucher dürfte sicher ebenfalls einen erheblichen Teil beisteuern. Ende des Jahres könnte es etwa eine Million mehr Erwerbstätige geben als im Jahr 2010. Die Konsumausgaben deutscher privater Haushalte würden bis dahin nach einer Prognose des DIW Instituts für Wirtschaftsforschung die Schwelle von 350 Milliarden Euro überspringen. Kein Wunder, beschere doch die gute Konjunktur den deutschen Arbeitnehmern derzeit die stärksten Lohnerhöhungen seit fast vier Jahren.

Die tariflichen Monatsverdienste seien im Juli um durchschnittlich 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das sei der stärkste Anstieg seit Oktober 2008 gewesen. "Im Gesamtjahr werden die Tarifverdienste um etwa 2,7 Prozent zulegen", prognostiziere Reinhard Bispinck, der Leiter des Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Hans-Boeckler-Stiftung. "Bei einer erwarteten Inflationsrate von zwei Prozent bleibt damit ein kleines reales Plus übrig", rechne Bispinck vor. 2011 seien die Preise mit 2,3 Prozent noch schneller gestiegen als die Löhne mit 1,5 Prozent.

Die Bundesregierung rechne mit einer Fortsetzung des positiven Trends im kommenden Jahr. Die effektiven Bruttoverdienste der Arbeitnehmer dürften 2013 nach ihren Berechnungen mit 2,6 Prozent ähnlich stark zulegen wie 2012, während die Inflationsrate leicht von 2,0 auf 1,9 Prozent fallen solle. "Die Kaufkraft der Menschen steigt", heiße es in der Herbstprognose der Bundesregierung. Vor diesem Hintergrund könnten Konsumaktien jetzt auf Rückenwind bauen. Anlageprofis wie Tim Albrecht, mehrfach ausgezeichneter Manager des Fonds DWS Deutschland, hätten den Trend bereits identifiziert. Fast ein Viertel seines Fondsportfolios habe Albrecht mit Konsumaktien bestückt. So stark sei keine andere Branche vertreten. (Ausgabe vom 29.11.2012) (07.12.2012/fc/a/f)

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt mit Mini-Minus -- US-Börsen mit Rücksetzer -- BVB-Aktie auf 16-Jahreshoch -- Vorerst keine Zerschlagung von Air Berlin -- Salesforce, Tesla, Bayer, RWE, E.ON, Uniper, innogy, K+S im Fokus

Ströer-Aktie im Minus: Umsatzwarnung von WPP belastet. Eurokurs steigt über 1,18 US-Dollar. Siemens dementiert Aus für Gasturbinenwerk Berlin. Spotify-Börsengang: US-Börsenaufsicht prüft ungewöhnlichen Antrag des Börsenkandidaten. Bundesbank holt Goldbestände früher als geplant nach Frankfurt.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
KW 33: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Donald Trump steht zunehmend in der Kritik. Was glauben Sie, wie lange wird er US-Präsident sein?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
K+S AGKSAG88
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
EVOTEC AG566480
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
Amazon906866
AlibabaA117ME
Allianz840400
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
BASFBASF11