07.12.2012 10:19

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DWS Top Dividende-Fonds: warmer Geldregen


Frankfurt (www.fondscheck.de) - Vorstände amerikanischer Konzerne denken wieder gerne an ihre Aktionäre, so die Experten von DWS Investments im Kommentar zum DWS Top Dividende-Fonds .

Mit einem simplen Schachzug würden die Manager dafür sorgen, dass die Kurse ihrer Gesellschaften schneller steigen würden. Das zeige jetzt eine Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs. Ausgewertet worden seien darin die Impulse, die von Aktienrückkaufprogrammen ausgehen würden. Das verblüffende Ergebnis: Bei zahlreichen US-Gesellschaften würden die Rückkäufe zu zweistelligen prozentualen Steigerungen des Gewinns je Aktie führen. Der starke Hebel lasse sich logisch nachvollziehen. Schließlich verteile sich nach dem Rückkauf der Aktien der Unternehmensgewinn auf weniger Aktien, weil die zurückgekauften Papiere gelöscht würden.

Allein durch diesen Trick der Unternehmensvorstände sinke also selbst bei unverändertem Aktienkurs die Bewertung des Unternehmens, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Steigende Kurse der verbliebenen Aktien seien häufig die Folge, denn nur so erreiche die Bewertung der Aktien wieder auf ihr Niveau vor dem Aktienrückkauf.

Vor allem in den Vereinigten Staaten würden die Vorstände der Aktiengesellschaften Aktienrückkaufprogramme immer häufiger als Kursturbo einsetzen, wie die Goldman-Studie zeige. Während die Unternehmen im Jahr 2002 lediglich 13 Prozent ihres freien Kapitals für Rückkäufe aufgewendet hätten, würden es 2012 voraussichtlich 20 Prozent. Doch auch bei den Dividenden würden die US-Gesellschaften zulegen. Rund 15 Prozent des freien Kapitals dürften dieses Jahr an die Aktionäre ausgeschüttet werden. 2002 habe die Quote ebenfalls bei nur 13 Prozent gelegen. Insgesamt würden so im laufenden Jahr rund 35 Prozent des freien Kapitals der US-Unternehmen an ihre Aktionäre zurückfließen.

Smarte Anleger würden deshalb bei US-Aktien auf die Kombination von Dividendenrendite und Wertsteigerung durch Aktienrückkäufe setzen. Wer Aktien mit hoher Dividendenrendite und laufenden Rückkaufprogramm erwerbe, dürfe sich berechtigte Hoffnungen auf attraktive Erträge machen. Eine Mischung von US-Titeln verschiedener Branchen, etwa Konsumgüter, Pharma oder Finanzwerte, sollte in den kommenden Monaten für Aktiendepots eine gute Beimischung darstellen.

Leider könnten jedoch deutsche Anleger nicht völlig problemlos mit dividendenstarken Aktien aus den Vereinigten Staaten verdienen. Oftmals würden aufwändigen Steuererstattungen und hohe Ordergebühren dem Erfolg im Wege stellen. Mit internationalen Dividendenfonds wie dem DWS Top Dividende gehe es leichter. Mehr als ein Drittel des Fondsvermögens habe Fondsmanager Thomas Schüssler in dividendenstarke US-Aktien investiert. (07.12.2012/fc/a/f)

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