DWS Vermögensbildungsfonds I jüngste Anlageergebnisse kein Grund zur Freude
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FONDS exklusiv" haben in ihrer aktuellen Ausgabe die großen Flaggschiffe der Fondsbranche näher betrachtet.
Wie auf stürmischer See hätten sich Anleger in den zurückliegenden Wochen gefühlt, als die Börsen eingebrochen seien und sich dann immer nur ein Stück weit erholt hätten. Jeden Tag könnten die Aktienmärkte von Neuem verrückt spielen. Globale Aktienfonds würden aufgrund der breiten Streuung über Regionen und Branchen in jedes mittel- bis langfristig ausgerichtete Depot gehören.
Auch Fondsanleger bräuchten in diesen stürmischen Börsenzeiten starke Nerven. Die großen Flaggschiffe der Fondsbranche und ihre Kapitäne würden jene Erfahrung und Standfestigkeit ausstrahlen, die bei solchen Wellengängen Vertrauen schaffe. Aber würden diese unbeweglichen Dickschiffe diesen Erwartungen wirklich immer gerecht?
Der DWS Vermögensbildungsfonds I , eigentlich ein Klassiker unter den globalen Aktienfonds, bewege sich mehr im Schatten als im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Seine Investmentstrategie basiere auf einem Mix aus Makroanalyse und Fundamentalresearch bei einer aktiven Cash-Position, um Markterwartungen zu anitzipieren. Aber nicht nur, dass über den Fonds kaum gesprochen werde. Auch die jüngsten Anlageergebnisse würden den Anteilsinhabern nicht wirklich Freude machen. In den zurückliegenden beiden Jahren habe der Fonds deutlich schlechter performt als der MSCI World.
Nur bei schwierigen, rückläufigen Börsen hätten Fondsmanager Klaus Kaldemorgen und sein Team in jüngster Zeit ihr Können unter Beweis stellen und die Benchmark deutlich outperformen können - mit anderen Worten: Verluste begrenzen. Inzwischen habe sich Kaldemorgen wieder verstärkt dem Asset-Management zugewandt.
In den Ratings verfüge der Aktienfonds über vier von fünf Morningstar-Sternen und werde von Feri als "gut" bezeichnet. Obwohl der Fonds nicht in der Öffentlichkeit stehe, verfüge er immer noch über ein Fondsvolumen von gut 4 Mrd. EUR.
Fazit der Experten von "FONDS exklusiv": Kontinuität im Anlagemanagement zahle sich meist aus. Teils bedürfe es aber viel Geduld - und die könnten Fondsanleger aufbringen, müssten es aber nicht. (Ausgabe 3) (23.09.2011/fc/a/f)


