27.11.2012 14:30
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DekaBank verzeichnet Gewinne

Neunmonatsergebnis besser als 2011. Höhere harte Kernkapitalquote als 2011. „DekaBank im Rahmen ihrer Planungen“.

Die DekaBank hat die Zahlen für die ersten neun Monate 2012 vorgelegt. Der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe erzielte ein wirtschaftliches Ergebnis von 444,9 Millionen Euro und übertrifft den Vorjahreswert von 340,7 Millionen Euro um 30,6 Prozent. Die gesamten Erträge des Berichtszeitraums waren mit rund 1,12 Milliarden Euro etwa um 100 Millionen Euro höher als 2011. Größte Ertragsquelle waren dabei die Provisionen des Investment- und Fondsgeschäfts. Diese fielen mit 537,5 Millionen Euro allerdings geringer aus als 2011 (643,3 Millionen Euro). Die Assets under Management stiegen um 3,3 Milliarden Euro auf 154,3 Milliarden Euro. Die Zunahme sei in erster Linie auf die gute Wertentwicklung der Fondsprodukte sowie die ungebrochen große Nachfrage nach den hauseigenen Immobilienfonds zurückzuführen, begründet die DekaBank die Zahlen. Die Immobilienfonds konnten in den ersten neun Monaten 2012 netto rund 1,4 Milliarden Euro an Anlagegeldern einsammeln, was einer Verdopplung der Vorjahreszahlen entspricht.

Für Michael Rüdiger, seit dem 1. November 2012 Vorstandsvorsitzender der DekaBank, ist die Steigerung des Absatzes von Wertpapierfonds eine zentralen Herausforderungen der DekaBank. Konnte die Bank bei Spezialfonds und Mandaten ein Plus von netto 900 Millionen Euro erwirtschaften, sei vor allem bei Retailkunden nach wie vor eine große Verunsicherung zu spüren. „Wir müssen hier im Schulterschluss mit den Sparkassen das Vertrauen der Kunden in die Wertpapieranlage zurückgewinnen“, so der DekaBank-Chef. „Dazu gehört die Lieferung von Anlageprodukten höchster Qualität genauso wie eine intensivere Zusammenarbeit bei der Anlageberatung.“ Diese Ziele seien Bestandteile des „Transformationsprogramms Wertpapierhaus“, das jetzt gestartet wurde mit dem die Frankfurter Bank den nächsten Schritt auf dem Weg zum Komplettanbieter im Wertpapiergeschäft realisieren will. Das Initiativenprogramm besteht aus mehreren Bausteinen: Optimierung der Ressourcenallokation im Retail- und institutionellen Vertrieb, Produktqualitätsoffensive, Definition des zukünftigen Produktangebots, Ergänzung einer Private-Banking-Produktofferte sowie ein Maßnahmenpaket zur Kostenreduktion und –flexibilisierung.

Die harte Kernkapitalquote der DekaBank lag zum 30. September 2012 bei 11,2 Prozent und damit über dem Wert vom Jahresende 2011 mit 9,4 Prozent. Aufgrund anstehender regulatorischer Verschärfungen sowie der derzeit volatilen Märkte seien Belastungen für die Kernkapitalquote in den nächsten Monaten jedoch nicht auszuschließen, heißt es aus der Bank. Mit Blick auf das vierte Quartal 2012 sieht Rüdiger sein Haus absolut im Rahmen der Planungen: „Auch wenn angesichts des Marktumfelds weitere Ergebnisbelastungen oder Bewertungsabschläge für das vierte Quartal zu erwarten sind, rechnen wir für das Gesamtjahr 2012 mit einem spürbar über dem Vorjahreswert liegenden wirtschaftlichen Ergebnis.“

Neunmonatszahlen im Überblick

Quelle: DekaBank 

(PD)


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