17.06.2013 16:37
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Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter: GLG European Equity Alternative

Der Fonds
Repräsentanten renommierter Family Offices oder Privatbanken geben Auskunft, welche Publikumsfonds...
... sie im Geschäft mit ihren vermögenden Kunden einsetzen. Diesmal: Jens Heinneccius von Eleatis.

Geld zu investieren ist heute nicht einfach. Anlageformen mit festem Zins und guter Bonität erwirtschaften nach Steuern nicht einmal einen Inflationsausgleich. Auch die Renditen von Anleihen mit minderer Sicherheit erbringen Realverzinsungen von nur knapp über Null.

Der Preis dafür ist allerdings das Risiko, dass der Schuldner zahlungsunfähig wird. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass in den vergangenen Monaten das Interesse an Aktien deutlich zugenommen hat.

Bei vielen Unternehmen ist die Dividendenrendite höher als die Verzinsung von Anleihen, zudem lockt die Chance auf zusätzliche Kursgewinne. Gäbe es nur nicht die ausgeprägten Kursschwankungen, die dem Wunsch der meisten Investoren nach Sicherheit bei der Geldanlage im Wege stehen.

Wenn Anleihen zu unattraktiv und Aktienmärkte zu unsicher sind, könnte der GLG European Equity Alternative (WKN: A1JKJL) eine Alternative sein. Der Fonds startete im Juli 2011 und basiert auf der im September 2000 gestarteten European-Long-Short-Strategie der britischen Investmentgesellschaft GLG.

Während die Rendite dieser Strategie mit fast 10 Prozent pro Jahr dem entspricht, was sich ein Aktienanleger erhofft, entspricht das Risiko weniger als der Hälfte eines typischen Aktien-Engagements.

Der Unterschied rührt daher, dass GLG-Gründer Pierre Lagrange mit seinem Team mit der gleichen Gewichtung auf steigende und auf fallende Kurse setzt. Auf der Short-Seite arbeitet er mit Branchen- oder Länder-Indizes und mit CFDs auf Einzelwerte, die er im Vergleich zu anderen für unattraktiv hält.

Auf der Long-Seite hingegen kauft Lagrange Aktien, von denen er erwartet, dass sie sich besser als ihre Branche oder ihr Länderindex entwickeln. Folglich kommt es nur noch darauf an, dass sich die Summe der Long-Positionen relativ besser entwickelt als die Summe der Short-Positionen.

Diese Markneutralität bietet zwei wichtige Vorteile. Zum einen ist es egal, zu welchem Zeitpunkt ein Anleger investiert - er läuft nicht Gefahr, erst am Ende eines Aufwärtstrends einzusteigen.

Zum anderen weicht ein Long-Short-Investment von einer typischen Aktieninvestition ab und weist eine niedrige Korrelation zu Aktienkursentwicklungen auf. Auf diese Weise liefert der GLG European Equity Alternative eine interessante Beimischung zu einem diversifizierten Portfolio.

Zum Unternehmen: Die unabhängige, 2005 gegründete Eleatis AG hat ihren Hauptsitz in Hamburg. Zu den Dienstleistungen gehören neben der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Anleger die Finanz- und Vermögensplanung nebst Vermögensallokation, das Vermögenscontrolling und -reporting sowie damit verbundene administrative Tätigkeiten. Insgesamt betreut das achtköpfige Eleatis-Team 120 Millionen Euro für institutionelle Investoren und 350 Millionen Euro im Family Office für vermögende Privatkunden.

Der Artikel "Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter: GLG European Equity Alternative" wurde bereitgestellt von DER FONDS.

Bildquellen: iStock
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