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03.08.2012 15:15

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DER FONDS

Die Favoriten der Top-Vermögensverwalter: WHC-Global Discovery


Repräsentanten renommierter Family Offices oder Privatbanken...

... geben Auskunft, welche Publikumsfonds sie im Geschäft mit ihren oft sehr vermögenden Kunden einsetzen. In dieser Ausgabe: Jörg Schumann, Family Office Volksbank Kraichgau.

Die aktuelle Finanzkrise markiert in vielen westlichen Ländern den bisherigen Höhepunkt einer beispiellosen Verschuldungs-Orgie. Seit fast 20 Jahren bekämpfen willige Notenbanken jede Krise mit billigem Geld - mit dem Effekt, dass die daraus entstehenden Blasen jedes Mal größer und schlimmer wurden. Dieses Mal konnten nur noch Garantien und massive staatliche Stimulierungsprogramme einen Kollaps verhindern.

Ein solches Umfeld erfordert auch im Fondsbereich zunehmend neue Konzepte: Gefragt sind Produkte, die sich losgelöst von gängigen Vergleichsindizes ganz auf den Vermögenserhalt konzentrieren und dabei ohne größere Beschränkungen möglichst viele Anlageklassen nutzen können.

Ein Fonds, der ein solches Konzept verfolgt und die damit verbundenen Ansprüche in der Vergangenheit sehr gut erfüllt hat, ist der WHC-Global Discovery der Hamburger Fondsboutique Aramea Asset Management. Als vermögensverwaltender Fonds mit einem Absolute-Return-Ansatz kann er weltweit in Aktien, Anleihen und andere aussichtsreich erscheinende Vermögensklassen investieren. Wenn die Risiken an den Kapitalmärkten zu hoch erscheinen und andere Anlagealternativen nicht überzeugen, kann das Team um Fondsberater Markus Wedel auch bis zu 100 Prozent Liquidität vorhalten oder das Portfolio gezielt absichern.

Seine Hauptaufgabe sieht Wedel allerdings im Aufspüren langfristiger Trends und Themen, die künftig die globale oder regionale Entwicklung beeinflussen werden. Diese Trends führen Wedels Überzeugung zufolge oft zu strukturellem Wachstum, das sich relativ unabhängig von allgemeinen Konjunkturzyklen entwickelt und derzeit unter anderem in Verbindung mit den Stichworten Globalisierung, Energie, Klima, Infrastruktur oder Demografie anzutreffen ist.

Konkrete Kaufkandidaten - auch kleinere Unternehmen und Firmen mit Restrukturierungs- und Übernahme-Fantasie - identifiziert das Aramea-Team anschließend im Bottom-Up-Verfahren. Im dritten Schritt folgt dann die Entscheidung, ob unter Chance-Risiko-Aspekten die entsprechende Aktie, eine Wandelanleihe, ein Genussschein oder eine Derivate-Position das bessere Investment darstellt. Die angestrebte Portfoliogewichtung der einzelnen Titel liegt bei 2 bis 3 Prozent, bei einem extrem positiven Chance-Risiko-Profil kann diese aber auch deutlich höher ausfallen.

Das Family Office der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim e.G. ist seit 2006 aktiv und betreut aus der Metropolregion Rhein-Neckar heraus nationale und internationale Mandate. Der Kundenkreis setzt sich zusammen aus Familien, Stiftungen, Top-Managern, Profisportlern und institutionellen Anlegern. Mit einer Bilanzsumme von knapp 3 Milliarden Euro zählt die Volksbank Kraichgau zu den großen Instituten im Genossenschaftsverbund.

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