19.02.2013 13:19
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Fondshandel 2012: Die Umsätze bröckeln weiter ab

Der Fonds
Welche Fonds 2012 das meiste Geld einsammeln konnten, gibt der Branchenverband BVI erst im Februar bekannt.
Die Umsatz-Spitzenreiter an der Börse stehen allerdings jetzt schon fest - es waren erneut Immobilienfonds.

Insgesamt setzten die Börsen Hamburg und Hannover im vergangenen Jahr im Fondshandel 1,1 Milliarden Euro um - rund 500 Millionen Euro weniger als 2011 und 900 Millionen Euro weniger als 2010. Mit 379 Millionen Euro rund ein Drittel davon entfiel auf die beiden eingefrorenen Immobilienfonds CS Euroreal und SEB Immoinvest, die seit Mai auf ihre Auflösung warten.

Im Jahr zuvor waren es noch 480 Millionen Euro. Seit die Abwicklung der zusammen aktuell noch immer mehr als 9 Milliarden Euro schweren Produkte unwiderruflich feststeht, hat sich die Differenz zwischen dem offiziell ermittelten Anteilspreis und dem durch Angebot und Nachfrage gebildeten Börsenkurs noch einmal leicht vergrößert - beim CS Euroreal etwa von 32 auf 35 Prozent (siehe Chart).

Ob sich für auf diesem Niveau gefundene Käufer das Investment lohnt, steht spätestens bei der Schlussabrechnung am 30. April 2017 fest: Zu diesem Stichtag müssen sämtliche noch im Fonds enthaltenen Immobilien verkauft sein.

Der Artikel "Fondshandel 2012: Die Umsätze bröckeln weiter ab" wurde bereitgestellt von DER FONDS.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum, Monkey Business Images / Shutterstock.com

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