26.03.2013 11:54
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Dexia Bonds Global Convertible Optimum-Fonds: Europäische Wandelanleihen als interessante Anlage

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der Dax befindet sich im Aufschwung und hat Anfang des Monats zum dritten Mal überhaupt die magische Grenze von 8.000 Punkten überwunden - zuletzt war dies 2007 gelungen. Damit scheinen die Rahmenbedingungen für Aktieninvestments günstig, so die Experten von Dexia Asset Management im Kommentar zum Dexia Bonds Global Convertible Optimum (ISIN LU0459960000/ WKN A1JR8T).

Fakt sei aber auch: Die Eurokrise sei nach wie vor nicht überwunden und viele Industriestaaten würden mit schwachem Wirtschaftswachstum kämpfen. Sicherheitsorientierte Anleger, denen Direktinvestments am Aktienmarkt zu riskant seien, würden Wandelanleihen (englisch: Convertible Bonds) die Möglichkeit bieten, gewissermaßen in zwei Asset-Klassen gleichzeitig zu investieren. Convertible Bonds würden von Unternehmen herausgegeben und als Zwitterpapiere Eigenschaften von Anleihen und Aktien in sich vereinen - je nachdem, wie der Kurs der Aktie sich entwickle. Zunächst seien sie wie eine normale Anleihe mit einem festen Kupon ausgestattet. Eine positive Aktienkursentwicklung vorausgesetzt, könnten Anleger die Anleihe während einer festgelegten Wandlungsfrist in einem fixen Verhältnis in Aktien umwandeln. Bei Seitwärtsbewegung oder sinkendem Aktienkurs könne der Anleger auf die Wandlungsoption verzichten und die Papiere wie eine Anleihe weiterlaufen lassen.

"Aktuell sehen wir aufgrund der optimistischeren Stimmung an den Börsen und der fallenden Renditen bei Corporate Bonds ein positives Marktumfeld für Wandelanleihen", sage Nicolas Cremieux, Senior Convertible Fondsmanager bei Dexia Asset Management. "Mit Unternehmensanleihen können Anleger bei Fälligkeit bestenfalls die Rückzahlung des Investments und die Kupons vereinnahmen. Bei einem Verkauf vor Fälligkeit können Sie profitieren, falls die Zinsen allgemein beziehungsweise die Zinsdifferenz zu sicheren Bundesanleihen im Besonderen gefallen sind. Wandelanleihen-Investoren haben zusätzlich mehr Aufwärtspotenzial bei steigendem Aktienkurs. Ist die Aktien-Rally aber vorbei, haben sie ein Sicherheitsnetz, was es bei Direktinvestments in Aktien nicht gibt."

Der Kupon falle bei Wandelanleihen gegenüber klassischen Unternehmensanleihen geringer aus. Dafür sei die Volatilität von Wandelanleihen mit durchschnittlich unter 10 Prozent aber deutlich niedriger als die von Aktieninvestments, die über 20 Prozent liege. Wenn während der Wandlungsfrist der Aktienkurs noch unter dem Anleihenkurs liege, werde am Ende der Laufzeit wie bei anderen Anleiheninvestments der Nominalbetrag ausgezahlt. Wenn die Bonität eines Emittenten stark unter Druck komme und die Rückzahlung fraglich werde, würden die Kurse von Wandel- und Unternehmensanleihen gleich reagieren, sie könnten weit unter den Nominalwert fallen. "Das Risiko ist dennoch geringer als bei direkten Aktieninvestments, die Gewinnchancen hingegen deutlich höher als mit reinen Unternehmensanleihen, deshalb sprechen wir von einem asymmetrischen Risikoprofil", so Cremieux von Dexia Asset Management.

Besonders in Europa sei die Zahl neu aufgelegter Papiere gestiegen: 2012 seien mit Neuemissionen von insgesamt 23 Milliarden Dollar erstmals die USA übertroffen worden, wo Wandelanleihen im Wert von 21 Milliarden Dollar aufgelegt worden seien. Zum Vergleich: 2011 habe das europäische Emissionsvolumen lediglich 11 Milliarden Dollar betragen. "Seit Dezember 2012 haben einige namhafte europäische Unternehmen wie die Deutsche Post und Air Berlin erfolgreich Wandelanleihen platzieren können", sage Cremieux. "Der Trend setzt sich fort: Im Januar 2013 sind bereits Convertibles mit einem Volumen von 6,3 Milliarden Dollar aufgelegt worden." Für Unternehmen lohne eine Emission von Wandelanleihen, weil sie sich durch diese günstig fremdfinanzieren könnten, da die Zinsen am Finanzmarkt in der Regel niedriger seien als bei Banken.

Durch die übliche Stückelung von Wandelanleihen von 50.000 bis 100.000 Euro sei eine diversifizierte Anlage nur sehr wenigen Privatanlegern möglich. Zugang zur Asset-Klasse würden Investoren aber mit Fondsinvestments erhalten. Cremieux verwalte den Dexia Bonds Global Convertible Optimum, der global anlegen und somit Investmentchancen weltweit in entwickelten Märkten wahrnehmen könne. Die Volatilität des Fonds sei mit etwa 5 Prozent aufgrund des aktiven und risikokontrollierten Managementstils noch einmal deutlich geringer als die der übrigen Asset-Klasse. (26.03.2013/fc/a/f)

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