04.12.2012 16:23
Bewerten
 (0)

Dexia kurz vor Verkauf des Asset Managements

Finanziell angeschlagene Bank will ihre Asset Management-Sparte an GCS Capital verkaufen.

Anfang November hat die belgisch-französische Großbank Dexia noch eine Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro von Belgien und Frankreich erhalten. Der bereits zuvor staatlich aufgefangene Konzern ist jetzt kurz davor, seine Asset Management-Sparte zu verkaufen. Wie die Bank heute bekannt gab, stehe sie in „exklusiven Verhandlungen mit GCS Capital“, einem Private-Equity-Investor aus Hongkong. „Aufbauend auf unseren bestehenden Investment- und Vertriebsplattformen, versuchen sie, in Partnerschaft mit dem Management und dem Team von Dexia AM, neue Wachstumschancen zu erschließen“, sagt Naim Abou-Jaoudé, CEO bei Dexia AM. „Vorrang hat dabei, die stabilen Geschäftsbeziehungen zu unterstützen, die wir mit unseren institutionellen und privaten Kunden aufgebaut haben.“ Abou-Jaoudé versichert den Kunden, dass Dexia AM ihnen weiterhin innovative Produkte und Dienstleistungen höchster Qualität anbieten werde.

In der jetzigen Phase der exklusiven Verhandlungen, in der die Unterschrift des Kaufvertrags noch ausstehe, könne das Unternehmen keine weiteren Details bekanntgeben. „Unsere Kundenberater, die Geschäftsleitung und ich werden unsere Kunden umgehen über die weiteren Entwicklungen informieren“, so Abou-Jaoudé.

(PD)

powered by
€uro FundResearch

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- Twitter kurz vor Übernahme? -- Commerzbank steht wohl vor massivem Stellenabbau -- Telekom, Innogy-IPO, Yahoo im Fokus

Flugbegleitergewerkschaft Ufo droht mit Streik bei Eurowings. Axel Springer übernimmt La Centrale vollständig. IWF bekräftigt Forderung nach Schuldenerleichterung für Athen. Apple testet wohl eigenen vernetzten Lautsprecher. DAX-Anleger sind dank Geldspritzen fit für Gipfelsturm.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Der Gehaltsreport

Umfrage

Greenpeace hat am Montagmorgen gegen das Freihandelsabkommen Ceta protestiert. Wie ist Ihre Haltung gegenüber dem Abkommen mit Kanada?