06.09.2013 13:53
Bewerten
 (3)

Dividendenfonds: Bessere Alternative als Rentenpapiere

Berlin (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe Dividendenfonds vor.

Der DWS Top Dividende (DWS Top Dividende LD) mit einer sehr niedrigen Volatilität investiere weltweit vor allem in hochkapitalisierte Unternehmen. Seine Dividendenrendite liege mit 4 bis 4,5% sogar noch über dem Marktdurchschnitt. Aktuell seien insbesondere Aktiengesellschaften aus den Sektoren nicht-zyklische Konsumgüter und Healthcare hoch gewichtet.

Der DWS Dividende Direkt 2017 habe eine noch höhere Rendite im Visier. Das Fondsmanagement wolle in den nächsten Jahren immer jeweils 6 EUR p.a. ausschütten. Falls dies gelinge, ergebe dies beim aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von 5,8%. Derzeit würden nordamerikanische Werte im Portfolio hoch gewichtet (knapp 50% des Fondsvermögens). Der Fonds werde nicht an den deutschen Fondsbörsen gehandelt. U.a. bei comdirect werde er jedoch mit einem halbierten Ausgabeaufschlag von 2% angeboten.

Der DJE Dividende & Substanz (DJE - Dividende & Substanz P (EUR)) liege seit der letzten Besprechung der Experten mit 6,1% im Plus, obwohl er in den letzten Monaten kräftig unter die Räder gekommen sei. Der Fonds thesauriere die vereinnahmten Dividenden.

Der STOXX Global Select Dividend 100 (db x-trackers STOXX® GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF 1D) sei unter dem Strich seit November 2012 seitwärts gelaufen (+1,5%). Er sei in Nordamerika viel niedriger gewichtet und ziehe dafür Beteiligungen aus UK vergleichsweise stark vor.

Nach Ansicht der Experten seien gut diversifizierte Dividendenstrategien eine viel bessere Alternative als Bundesanleihen oder niedrig verzinste Corporate Bonds. Die beiden aktiv gemanagten Fonds mit langer Historie gefallen den Experten von "Fuchsbriefe" nach wie vor am besten. (Ausgabe 36 vom 05.09.2013) (06.09.2013/fc/a/f)

Artikel empfehlen?

Fondsfinder

Suchen

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?