Emerging-Markets-Fonds jetzt einsteigen
Berlin (aktiencheck.de AG) - Anleger sollen nun Schritt für Schritt in Emerging-Markets-Fonds einsteigen, raten die Experten von "Fuchsbriefe".
Attraktiv bewertete Währungen, hohe Devisenvorräte und eine starke Binnennachfrage würden vielfach das Umfeld in den Emerging-Markets begünstigen. Zudem sei die Bevölkerung relativ jung, und die Länder würden über große Rohstoffreserven verfügen.
Schwellenländer-Fonds böten daher attraktive Renditechancen. Vor allem Fonds, die breit anlegen würden, würden von allen nationalen Entwicklungen profitieren. Anleger sollten jedoch die Volatilität der Fonds beachten, da weiterhin mit hohen Kursschwankungen zu rechnen sei.
Der First State Global Emerging Markets Leaders I Fund (ISIN GB0033873919/ WKN A0BKZD) zeichne sich durch überdurchschnittliche Renditen bei einer durchschnittlichen Volatilität aus. Das Fondsmanagement lege weltweit an. Aktuell seien asiatische Firmen (55%) und lateinamerikanische Unternehmen (22%) am stärksten gewichtet.
Der Magellan (ISIN FR0000292278/ WKN 577954) überzeuge seit Jahren mit einem ausgeglichenem Chance-Risiko-Profil. Schwerpunkte würden gegenwärtig Asien (40%), Lateinamerika (30%) und Afrika (16%) bilden.
Der Vitruvius Emerging Markets Portfolio (ISIN LU0148753444/ WKN 164362) besteche durch eine niedrige Volatilität. Das Fondsmanagement investiere vornehmlich in defensive Firmen mit einem Gewinnwachstum von bis zu 15% pro Jahr. Asiatische Gesellschaften würden gegenwärtig 67% des Portfolios ausmachen und lateinamerikanische 19%.
Für die Experten seien Schwellenländer-Fonds ein Muss für jedes Depot, jedoch sollte deren Anteil nicht mehr als 15% ausmachen. Anleger sollten vor allem Kursdellen zum Einstieg nutzen.
Der Favorit der Experten von "Fuchsbriefe" ist der Magellan. Wer mehr Mut zum Risiko habe, sollte zum First State Global Emerging Markets Leaders I Fonds greifen. (Ausgabe 22 vom 04.06.2009) (05.06.2009/fc/a/f)


