Es gibt keine Alternative zum Euro
Tim Stevenson, Director of European Equities bei Henderson Global Investors, erklärt in seinem Kommentar „View from the trading floor“ warum es keine Alternative zum Euro gibt.
Die Spannung steigt: Am Sonntag stehen die Wahlen in Griechenland an. Die Hauptfrage dabei ist, ob die Griechen jemanden wählen, der eine Lösung mit der EU anstrebt. Denn tritt dies nicht ein, ist der Fall klar: Griechenland wird die Währungsunion verlassen. Tim Stevenson, Manager des Henderson Horizon pan European Equity fund, geht davon aus, dass die Griechen Vernunft walten lassen, damit Griechenland im Euro verbleiben kann. „Dies wäre für alle Beteiligten die beste Lösung“, erläutert der Experte in seinem neusten Video-Blog. „Sobald dies klar ist, dürfen wir eine Reihe von Maßnahmen seitens der EU erwarten.
Denkbar ist eine Kombination von LTROs (Long Term Refinancing Operations) sowie die Herausgabe von Eurobonds“, so Stevenson weiter. In erster Linie jedoch stünden laut Stevenson eine engere Integration der Länder in Steuer- und Wirtschaftspolitik an. Dies könnte laut Stevenson durchaus auch der Verlust gewisser Souveränität der einzelnen Staaten bedeuten. „Der Euro wird dennoch weiterhin existieren. Es gibt schlicht keine Alternative“, so der Experte abschließend.



