01.02.2013 15:38
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Aktien wieder en vogue

Euro fondsxpress
Es scheint in der Fondsbranche wieder aufwärts zu gehen. Im November wurden erstmals seit acht Monaten wieder Aktienfonds gekauft. Ein gutes Zeichen, dass langsam wieder ein wenig Vertrauen in die Aktienmärkte zurückkehrt.
Aktienfonds, die in Unternehmen der Rohstoff- und Energiebranche investieren, waren am gefragtesten. Bedenklicher hingegen ist die Tatsache, dass der Zufluss in Rentenfonds ungebrochen hoch ist. 4,8 Milliarden Euro flossen ihnen zu. Im langfristigen Vergleich hat sich das Volumen der Rentenfonds seit Ende 2003 von 113,1 Milliarden Euro auf 221,1 Milliarden Euro fast verdoppelt. Nicht so rosig sieht es hingegen in der „grünen Geldbranche“ aus. Zwar boomen grünen Banken wie die GLS Bank. Jahr für Jahr vermelden sie neue Kundenrekorde. Die grüne Fondsbranche hingegen siecht dahin. Zu Jahresbeginn 2013 war laut ecoreporter.de so viel Geld in den Fonds angelegt wie ein Jahr zuvor – 28,1 Milliarden Euro.

Das Sterben der „grünen" Fonds

Die Anzahl der nachhaltigen Fonds sank laut Nachhaltigkeitsexperten sogar. Gab es vor zwölf Monaten noch 293 nachhaltige Fonds, sind es nun nur noch 282. Und deren Zahl dürfte weiter sinken. Denn wenn man sich deren Entwicklung anschaut, verwundert es nicht so sehr. Sieht man einmal von Themenfonds wie erneuerbaren Energien oder Wasser ab, gibt es dort nichts, was einem vom Hocker haut. Vor allem Durchschnittsfonds sind im Angebot. Zudem fehlen überzeugen­de Lösungen wie sie von normalen Vermögensverwaltern wie Flossbach von Storch angeboten werden. FvS wird deswegen mit Geld geradezu überschüttet. Nun knackten sie die zehn Milliarden Euro Grenze.

Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur

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