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05.10.2012 15:21

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Altersvorsorge ist out


Alarmierend sind die jüngsten Zahlen zur Bereitschaft der Bundesbürger hinsichtlich der Altersvorsorge. 42 Prozent der Berufstätigen wollen ihre private Altersvorsorge nicht mehr ausbauen. 2003 waren es nur 30 Prozent der Berufstätigen.

Das ist das Ergebnis der zehnten Postbank-Studie zur „Altersvorsorge in Deutschland“. Aber nicht nur die Einsicht sinkt, sondern auch die monatlichen Ausgaben der wenigen Berufstätigen, die noch vorsorgen: Investierten sie für ihre private Altersvorsorge seit der erstmaligen Messung 2005 noch im Schnitt 204 Euro im Monat, sind es jetzt nur noch 185 Euro — ein Minus von fast zehn Prozent. Eigentlich müssten es, wenn man die Inflation berücksichtigt, eher 235 Euro sein, damit die Vorsorgeleistung auf dem Niveau von 2005 läge. Besonders fatal ist die Entwicklung bei jungen Berufstätigen von 16 bis 29 Jahren. Von ihnen hält inzwischen mehr als jeder Vierte seine heutige Altersvorsorge bereits für ausreichend. Noch vor fünf Jahren glaubte dies nur jeder Sechste, eine Zunahme also um fast 60 Prozent.

Junge müssen mit Armut im Alter rechnen

Dabei muss sich wohl gerade diese Gruppe im Schnitt mit Renten auf Grundsicherungsniveau zufrieden geben. Da werden auch die Vorschläge von Ursula von der Leyen oder anderen Politikern nichts ändern, solange niemand den Mut hat, das ganze System komplett zu reformieren. Also etwa eine steuerfinanzierte Grundrente für alle — auch für Selbstständige und Beamte. Und wer mehr will, muss selbst vorsorgen, sei es mit Immobilien, Gold oder Aktien. Lukrative Möglichkeiten gibt es ja zuhauf, wie etwa den Banken Fokus Basel III Fonds (S. 3).

Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur

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Kommentare zu diesem Artikel

110380 schrieb:
08.10.2012 10:10:34

Bei mehrfacher Versteuerung und festgelegten Renten von den Beamten doch kein Wunder, oder?

benharper77 schrieb:
05.10.2012 19:47:11

weil keiner die Taschen den FInanzbossen vollstopfen will am Ende bekommt man weniger als man eingezahlt hat. Es ist besser das Geld auszugeben oder mit einem kleinen Verlust auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen.

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