17.05.2013 16:04

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Amoklauf von Draghi & Co



Jörn Kränicke
Kaum jemand kritisiert die Notenbanken so heftig wie Herwig Weise, der Vermögensverwalter aus Hamburg.

Ob Amoklauf, Planwirtschaft oder Verzweiflung. Weise findet stets griffige Worte für seine Argumente gegen EZB-Chef Mario Draghi und Fed-Chef Ben Bernanke. Gut so. Da lohnt die Lektüre. Gerade jetzt. Denn Weise und sein Partner Martin Mack kaufen weiter Gold und meiden Aktien. Lohnt diese Strategie noch? Lesen Sie, was uns Herwig Weise im großen Interview dazu sagte. Schwerpunkt in dieser Ausgabe sind die Schwellenländer, denen wir drei Beiträge widmen. Auf drei Fragen geben wir eine Antwort. Wie wichtig sind die Dividenden dort? Welche langfristigen Themen spielt Thomas Gerhardt von Edmond de Rothschild? Und wieso sind die Anleihen demokratischer Staaten sicherer?

Was derzeit auffällt: Kaum jemand ist euphorisch, obwohl DAX und Dow Jones von Hoch zu Hoch eilen. Das war im März 2000 ­anders. „Spekulier Dich reich“, schrieb die „Bild“-Zeitung damals. In der abgelaufenen Woche titelte sie „Sorge um unser Geld“. Wie sich die Zeiten ändern. Auch Christoph Bergweiler ist dies ins Auge gesprungen. Der Deutschland-Chef von JP Morgan Asset Management brachte die „Bild“-Zeitung eigens zur einer Kundenveranstaltung mit. Im März 2000 taugte die „Bild“-Zeitung als Kontraindikator. Und heute? Man weiß es nicht. Bergweiler rät Anlegern, auf laufende Erträge zu setzen, die die Inflation ausgleichen. Ein Thema, das das neue €uro-Magazin auch behandelt. Das Titelthema „Gefahr für Ihr Geld“ entstand übrigens vor dem jüngsten „Bild“-Titel.

Erholsame Pfingsttage wünscht Ihnen
Ralf Ferken, Redakteur

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Bildquellen: Julian Mezger, Finanzen Verlag

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