In den USA tobt derzeit eine weitere Debatte. Ausgelöst hat sie Bill Gross, der wichtigste Bondinvestor der Welt. Der Kult um die Aktie stirbt, hatte der Pimco-Gründer jüngst gesagt. Wenn die US-Wirtschaft mit 3,5 Prozent wachse, könnten Aktien fortan nicht mehr um 6,6 Prozent pro Jahr zulegen, urteilte er. Gross forderte damit Wharton-Professor Jeremy Siegel heraus. Der Bestsellerautor von „Stocks for the Long Run“ hatte errechnet, dass US-Aktien in den vergangenen 100 Jahren im Schnitt eine reale Rendite von 6,6 Prozent erzielt hätten.
Siegels Replik auf Gross: Aktienkurse könnten auch steigen, wenn die Wirtschaft schwächelt, oder fallen, wenn die Wirtschaft boomt. Tatsächlich unterstreicht dies die berühmte „Triumph of the Optimists“-Studie von Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton. Zu dieser Debatte passt wunderbar das Interview mit Jürgen Meyer, dem Manager des SEB Aktienfonds, der vehement für Aktien plädiert (S. 11).
Ein erholsames Wochenende wünscht
Ralf Ferken, Redakteur
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benharper77 schrieb: 22.08.2012 09:41:23 mit diesen Zockgeschäften sind wir auf dem besten Weg zum Ende der Aktie. Wer kauft heute noch Aktien? DIe Fundamentale Daten zählen nicht mehr, wenn die AKtien geshortet werden. Wozu dann soll man sie kaufen wenn man Casino mit derivaten spielen kann. |
ottnang schrieb: 20.08.2012 20:06:02 Es geht doch nichts über Aktien, die nicht nur der Anleger, sondern auch die Wirtschaft in allerhöchstem Maße braucht! |
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