Das R-Wort ist wieder da

Harte Zeiten drohen
Die kommenden Monate dürften also gerade für die Autoindustrie und ihre Zulieferer hart werden. Und wenn schon Deutschlands wichtigster Industriezweig schwächelt – er trägt immerhin rund 20 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei – könnte es für den Rest der Wirtschaft auch ungemütlich werden. Zumal auch der Ifo-Index noch kein Anzeichen von Leben zeigt. Daher gibt sich derzeit auch kaum einer der Strategen optimistisch. Aktuell erwarten die meisten Auguren keine deutliche Erholung in der Eurozone vor der zweiten Jahreshälfte 2013. Was dies kurzfristig für die Aktienmärkte heißt, ist schwer zu sagen. Optimisten würden argumentieren, dass die Märkte die Erholung immer rund sechs Monate vorher antizipieren
Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur
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