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03.08.2012 14:59

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EURO FONDSXPRESS

Draghi macht Druck auf Politiker


Auf der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag holte Notenbankchef Mario Draghi nicht wie von vielen erwartet die große „Bazooka“ raus und öffnete dem hemmungslosen Gelddrucken Tür und Tor.

Somit stützt Draghi nicht kurzfristig die Märkte und er senkte zudem auch nicht den Leitzins. Nein, Draghi erteilte sogar einer Banklizenz für die Rettungsschirme eine Absage. Gleichwohl beteuerte der Italiener abermals die Bereitschaft der EZB, alles nur Mögliche für die Rettung des Euro zu tun. Und sagte zum wiederholten Male: Der Euro sei unumkehrbar. Er geißelte zudem die Spekulanten, die auf ein Scheitern des Euro wetteten und zu den hohen Risikoprämien für italienische und spanische Anleihen führten. Ganz im Sinn von Kanzlerin Angela Merkel rief er die Regierungen der Club-Med-Länder auf, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen und endlich Strukturreformen durchzuführen.

Draghi fordert die Politik zum handeln auf

Damit sind nun die Politiker gefordert, ihren Teil beizusteuern und im Zweifel den Euro-Rettungsfonds zu aktivieren. Die EZB beschloss nur — mit einer Gegenstimme, die wohl von Bundesbankchef Weidmann kam, im Notfall im kurzen Laufzeitbereich zu intervenieren. Also wird die EZB trotz der zurückhaltenden Wortwahl weiter aktiv an einer Lösung der Schuldenkrise mitarbeiten. Es bleibt also spannend wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Wir bleiben für Sie am Ball und vergessen dabei auch nicht, interessante Investments vorzustellen. Wie etwa den renditestarken Pioneer Euro High Yield.

Ein sonniges Wochenende wünscht Jörn Kränicke, Chefredakteur

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In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
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