21.06.2013 15:01
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Ende der Geldschwemme?

Euro fondsxpress
Auf den letzten Metern rüttelt FED-Chef Ben Bernanke die Märkte noch einmal kräftig durch. Mit seinen Ankündigungen, dass ab Mitte 2014 die QE-Maßnahmen auslaufen sollen, hat der Notenbanker die Märkte in Angst und Schrecken versetzt.
Seine Ankündigungen muss er jedoch wohl nicht mehr in die Tat umsetzen. In ­dieser Woche deutete US-Präsident Barack Obama an, dass die zweite Amtszeit Bernankes wohl auch seine letzte ist. Der Republikaner und ehemalige Princeton-Volkswirtschaftsprofessor ist seit Februar 2006 Notenbankchef. Als Nachfolger kommen laut amerikanischer Medien etwa Ex-Finanzminister Lawrence Summers und Fed-Vizechefin Janet Yellen in Betracht. Gleichwohl stehen vor dem Kurswechsel 2014 mehrere Fragezeichen. Auch in den USA wurden gerade die Wachstumsschätzungen deutlich reduziert, und auch die Inflation ist auf sehr niedrigem Niveau.

Fundamental spricht wenig für steigende Zinsen

Im Mai 2013 betrug sie nur noch 1,1 Prozent. Und auch die Arbeitslosigkeit sinkt nicht so stark wie erwartet. Die mahnenden Worte des FED-Chefs könnten sich daher als heiße Luft entpuppen und ­„Lower for Longer“ wird weiterhin Bestand haben. Daher könnten sich die Verwerfungen besonders in den Emerging Markets und an den Kreditmärkten als gute Kaufgelegenheit entpuppen. So sieht es etwa Peter Doherty. Er ist Manager des Tideway Global Navigator Fonds. Doherty geht davon aus, dass die FED erst 2016 an der Zinsschraube drehen werde. Seinen Fonds stellen wir auf Seite 16 vor. Zudem ­porträtieren wir den ersten aktiv gemangten Bangladesch-Fonds (S. 12). Dieses hierzulande bislang unbekannte Börsenland bietet ungeahnte Chancen.

Ein kühles Wochenende wünscht Ihnen Jörn Kränicke, Chefredakteur

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